Romane » Historische Sagen!!!
| Cysiay | Historische Sagen!!! | 29.12.2007, 10:10 Uhr |
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Da wir ja alle an verschiedenen Orten in Deutschland und Österreich und Schweiz leben *mal von ausgeh* oder auch an anderen Orten der Welt, gibt es demnach auch viele verschiedene Sagen wovon andere nichts wissen. Ich zb. bin ein Riesiger Sagen Fan Also die Idee ist: Jeder der mag kann Sagen die er kennt hier her aufschreiben und ein Bild mit dem Dazugehörigen Ort wo die Sage spielt hochladen Damit wird hier eine schöne Sagen Sammlung entstehen Liebe Grüße Cysi |
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| Cysiay | AW: Historische Sagen!!! | 29.12.2007, 10:15 Uhr |
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Dann mach Ich mal den Anfang mit Einer Kappelle und Burg aus meiner Umgebung Zwar weiß die Geschichtsforschung mittlerweile, daß Rudolf von Habsburg 1282 die Reichensteiner Raubritter an Bäumen aufknüpfen ließ und ihr Anführer, Dietrich von Hohenfels, sogar entkommen konnte. Doch geht seit altersher eine schaurige Sage am Mittelrhein um, die anderes zu berichten weiß. Danach fleht Dietrich von Hohenfels, der letzte Raubritter, den König an, wenn schon nicht sein eigenes Leben, dann doch wenigstens das seiner neun Söhne zu schonen: sie seien unschuldig, er sei es gewesen, der ihnen das Rauben, Plündern und Morden befohlen habe. Der König, der ein abschreckendes Beispiel für alle Raubritter geben wollte, wies die Bitte zurück, doch war er bereit ein Gottesurteil vollziehen zu lassen. Man führte Dietrich zur Richtstätte, direkt dort, wo heute die Clemenskapelle steht, und stellte seine Söhne nebeneinander auf. Der König sprach: "Sieh nun, du Mordgeselle, dort stehen deine Söhne. Gleich wird dein Kopf im Sande rollen, doch wenn du es dann noch schaffst, an der Reihe deiner Brut entlangzulaufen, so will ich all denen das Leben schenken, die du passiert hast. "Dietrich von Hohenfels sah seinen Söhnen fest ins Gesicht, warf schweigend einen Blick auf den Weg, der an ihrer Reihe entlang zu laufen war und schon im nächsten Moment fiel sein Kopf, von einem einzigen Schwertstreich des Henkers abgetrennt, zu Boden. Doch jetzt geschah das Unfassbare, Unheimliche, das allen Dabeigewesenen eisige Schauer über den Rücken jagte. Der blutige Leichnam fiel nicht um, er wankte nur kurz und stakte dann, sich auf unsicheren Beinen vorantastend, auf die Reihe der Söhne zu. Eins, zwei, drei, vier, fünf Söhne wurden passiert, dann der sechste, siebte, achte und schließlich der neunte Sohn. Erst jetzt stürzte der gefürchtetste Raubritter der Gegend mit rasselndem Kettenhemd zu Boden, wobei eine hohe Blutfontäne aus seinem Halsstumpf hervorschoß und die Umstehenden bespritzte. Rudolf von Habsburg aber, der kreidebleich geworden war, schenkte den Söhnen das Leben und verließ die blutige, unheimliche Stätte, so schnell er nur konnte. |
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| tassieteufel | AW: Historische Sagen!!! | 29.12.2007, 10:16 Uhr |
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Ich wohne im Harz wo es eine Unmenge von Sagen gibt!! Die bekannteste ist wohl die vom Hexentanzplatz und der Walpurgisnacht. Der Sage nach treffen sich in der Nacht zum ersten Mai die Hexen und der Teufel in Thale auf dem Hexentanzplatz und tanzen mit wildem kreischen und sehr viel Lärm um die Flammen des Höllenfeuers. Der Teufel hält von einer Felsenkanzel aus eine Rede zu seinem Hexenvolk und läßt sich von den bösen Taten der Hexen berichten. Noch heute wird jedes Jahr in der Nacht zum 1. Mai die Walpurgis gefeiert und wer sich zu dieser Zeit im Harz aufhält, sollte dieses Spektakel auf keinen Fall verpassen. Ist wirklich ein Spektakel, das man mal erlebt haben muß Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley- |
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| Cysiay | AW: Historische Sagen!!! | 29.12.2007, 10:20 Uhr |
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| Cysiay | AW: Historische Sagen!!! | 29.12.2007, 10:20 Uhr |
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Ah huch |
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| olympia | AW: Historische Sagen!!! | 29.12.2007, 10:23 Uhr |
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Oh, damit kann auch ich dienen Es gibt auch bei uns eine Unmenge an Sagen! Z.B.: Ganz in meiner Nähe, ca. 300 m entfernt, ist das "Faustschlössl". Dort hat sich der Sage nach Dr. Faust mit dem Teufel auf eine Wette eingelassen. Die Wette war, dass der Teufel es nicht schaffe, so schnell eine Brücke über die Donau zu bauen, dass Dr. Faust mit einem Pferd in gestrecktem Galopp das andere Ufer erreiche...........er verlor die Wette und der Teufel nahm seine Seele und fuhr mit dieser durch die Mauer in die Hölle. Dieses Loch (zugemauert) ist heute noch im Faustschlössl zu sehen............... Das mal ganz, ganz kurz erzählt. Gibt noch eine Menge anderer Sagen. Speziell über die Nibelungen! Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder meint, dass er genug davon hat. R. Descartes |
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| Cysiay | AW: Historische Sagen!!! | 29.12.2007, 10:29 Uhr |
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Noch eine Über Burg Reichenstein und Burg Rheinstein. Ich werd unten mal ein Bilöd von Burg Rheinstein noch reinmachen Burg Reichenstein seht ihr ja schon oben Auf Burg Reichenstein lebte einst ein junger Ritter, der in ein Fräulein von der Nachbarburg Rheinstein verliebt war. Von einer Reise brachte er ihr als Geschenk einen herrlichen Schimmel mit und beide ritten nun oft in der waldreichen Umgebung spazieren. Ihre Liebe zueinander wuchs und sie beschlossen, zu heiraten. Doch war es damals Sitte, zunächst einen Brautwerber bei dem Vater der Angebeteten um deren Hand anhalten zu lassen. Daher bestellte der Reichensteiner Ritter seinen Onkel als Werber und schickte ihn auf die Rheinstein. Als der Onkel die hübsche Braut sah, begehrte er sie selbst und erreichte es, daß der Vater sie ihm statt dem Neffen zur Frau geben wollte. Das Mädchen weint und klagte zwar, doch ließ der alte Rheinsteiner sich nicht erweichen, schien doch der Onkel ein weit bessere Partie zu sein, als der junge Ritter. Als der Tag der Hochzeit gekommen war, ritt der Brautzug hinunter zur Clemenskapelle am Rhein. Plötzlich jedoch stach eine Hornisse das Pferd des Bräutigams, das daraufhin scheute und den ganzen Zug durcheinander brachte. Die Braut hatte auf solch eine Gelegenheit nur gewartet und sprengte auf ihrem Schimmel davon. Es fiel dem Tier nicht schwer den Weg zur nahen Reichenstein zu finden, und noch ehe Vater und Bräutigam begriffen hatten, was geschehen war, hatte sich das mächtige Tor der Burg schon hinter der Braut geschlossen und auf den Zinnen blinkten die Speere der Harlamierten Burgmannen im Licht der Morgensonne. Der Bräutigam rief rasch sein Gefolge und die Männer des Rheinsteiners zusammen und griff die Burg seines Neffen an. Doch die trutzigen Mauern Reichensteins waren noch nie ein leichtes Hindernis und so stürzte der hinterhältige Onkel derart unglücklich, daß er kurz danach starb. Der Brautvater aber ließ sich endlich erweichen und erkannte, wo das wirklich Glück seiner Tochter lag. Schon bald wurde Hochzeit gefeiert und die Braut wurde mit ihrem stolzen Reichensteiner Ritter lange glücklich. |
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| tassieteufel | AW: Historische Sagen!!! | 29.12.2007, 10:30 Uhr |
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und hier noch eine Sage aus meiner Heimatstadt: Das Schuldbuch des Teufels Auf dem Kohnstein bei Nordhausen unterhielt der Teufel einst einen Stollen mit Gold und Silber, der aber nur jenen zugänglich war, die ihm ihre Seele verkauften. Erst wenn sich der Betreffende im Schuldbuch eingetragen hatte, bekam er Zugang zu dem Stollen. Nun geschah es, dass ein Nordhäuser Geschäftsmann, durch einen dauerhaft stockenden Handel und fehlendem Zahlen seiner Kunden in Arge Not geriet. Dies bemerkte natürlich auch der Teufel. Er fragte den Geschäftsmann, was der Grund für seine Traurigkeit war und der Geschäftsmann erzählte ihm von seinem Leid. Der Teufel bot sogleich sein Hilfe an und nahm den verzweifelten Mann mit in den Stollen. Das blinkende und glitzerne Geld vernebelte dem Geschäftsmann die Sinne und auf die Frage, wie viel er denn bräuchte, nannte er eine sehr große Summe. Der Teufel antwortete ihm er brauche sich nur in sein Buch eintragen und sie wären quitt. Der Geschäftsmann war nicht dumm und bat um einen Blick in das Buch. Dort entdeckte er viele ihm bekannte Namen, unter anderem auch die seiner beiden Gläubiger, die Tasächlich von den Wohltaten des Teufels lebten. Er bat um 24 Stunden bedenkzeit und versprach dann wiederzukommen und zu unterschreiben. Der Teufel war damit einverstanden. Der Geschäftsmann aber ging fröhlich in den Ort zurück und direkt zu seinen Gläubigern. Er sagte ihnen, dass er ihre Namen im Schuldbuch des Teufels gesehen hatte und dass sie für alle Zeit verloren wären. Sie sollen sich doch das, was er ihnen schuldig sei, beim Teufel holen und überhaupt sollten sie doch zum Teufel gehen. So war er seiner Schulden ledig und die Gläubiger legten, damit er den Mund halte, sogar noch etwas drauf. Der Händler lebte von nun an gelassen und schämte sich auch nicht mit dem Teufel im Bunde gewesen zu sein Kurz zur Info, im 2. Weltkrieg wurde im Kohnstein von den Nazis die V2 gebaut, zu DDR Zeiten dienten die Stollen zur Lagerung von Obst und Gemüse, ein teil ist überschwemmt und Anfang der 90ger JAhre wurden dort von Archäologen Tauchgänge unternommen. Die andere Seite des Kohnsteins ist so gut wie abgetragen worden von einem Gipswerk. Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley- |
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| Cysiay | AW: Historische Sagen!!! | 29.12.2007, 13:11 Uhr |
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Hier eine klitzekleine Sage über Die Zauberhöle in Rüdesheim Die Zauberhöhle, um 1790 erbaut, ist ein ummauerter Gang von etwa 60 m Länge, dessen Wände mit glitzernden Glassteinen verziert sind. Der Gang mündet in einer Rotunde der Zauberhütte, in der ursprünglich Spiegel angefertigt wurden. Trat man nach dem Verwirrspiel des halbdunkeln Glitzergangs, vorbei an einem dort sitzenden Zauberer mit langem Bart und Zauberstab, in die Zauberhütte, so eröffnet sich dem Besucher ein Gang in eine andere Welt. Also ich war mit meinem Freund da man kann in die Zauberhöle rein aber es ist da so dunkel das man nach einem schritt die hand vor augen nimma sieht ^^ hab mich dann nciht mehr reingetraut und mein Freund meinte das nächste mal nehmen wir ein Taschenlampe mit |
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| Cysiay | AW: Historische Sagen!!! | 29.12.2007, 13:29 Uhr |
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Bingender Mäuseturm Nach einer Legende ließ ihn der Mainzer Erzbischof Hatto I. im 10. Jahrhundert erbauen. Damals soll der hartherzige Bischof, als eine Hungersnot im Land herrschte, den Armen Hilfe aus seinen gefüllten Kornkammern verwehrt haben. Als sie weiterbettelten, soll er sie in eine Scheuer gesperrt und diese von seinen Schergen haben anzünden lassen. Die Schreie der Sterbenden soll er höhnisch mit den Worten "Hört ihr die Kornmäuslein unten pfeifen?" kommentiert haben. In diesem Moment kamen der Sage nach tausende Mäuse aus allen Ecken gekrochen und wimmelten über den Tisch und durch die Gemächer des Bischofs. Die Masse der Nagetiere habe die Bediensteten in die Flucht geschlagen, und Hatto soll mit einem Schiff den Rhein hinab zur Insel gefahren sein, wo er sich sicher wähnte. Doch als er sich dort eingeschlossen hatte, sei er von den Mäusen bei lebendigem Leibe aufgefressen worden. Diese Legende war weit verbreitet und sollte den Namen erklären. habs mal aus wikipedia rauskopiert da war sie so schön vollständig aufgeschrieben |
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