Romane » AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au (Seite 3)
| arno | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 27.08.2008, 11:11 Uhr |
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Hallo anath, Die Beschreibung der beiden Finney Bücher ist gut, aber warum hast Du nicht über den ersten Teil, Das Auge des Feuerdrachen, geschrieben? Denn dort lernt man ja die Akteure der ande- ren Bücher kennen. In diesem Buch geht es um ein Attentat welches von fanatischen Katholiken mit Spaniens Hilfe geplant wird.
Gäbe küssen Flecken, wären alle Mädchen Schecken ;-) Freien gehet vor tanzen, sagte die Maid und nahm sich einen lahmen ;-) |
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| toma | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 27.08.2008, 15:34 Uhr |
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@Arno Habe mich auch schon gewundert, weil ich nämlich den FEUERDRACHEN aus der Bücherei hier liegen habe und nun überlegt habe, ob das wirklich Teil I der Trilogie ist. Aber jetzt weiss ich ja Bescheid DANKE |
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| Susannah | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nich | 27.08.2008, 22:54 Uhr |
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Maurice Druon - Das Gift der Krone Frankreich 1315: Nach dem Tod seines Vaters, Phillips des Schönen, soll Ludwig, bekannt unter dem Namen "der Zänker" den Thron besteigen. Doch dazu fehlt ihm noch eine Gemahlin, denn seine erste Frau Margarete wurde ihrer Untreue wegen ermordet. So bringt ein Schiff Klementia von Ungarn zu ihm. Doch es scheint, als würde der Fluch des letzten Großmeisters der Templer, der die Linie der Könige vefluche, fortwirken. Denn gegen den König wie auch gegen dessen ungeborenes Kind werden böse Pläne geschmiedet, denn für viele beudetet ein neuer König die Chance auf Rache. Der Streit um die Grafschaft Artois flammt ungehindert weiter, und natürlich bleibt noch immer das Konklave, das seit Jahren keinen Papst wählt ... Grandios! Druon ist wahrlich ein Meister der Historiker. Selten habe ich so fundierte Sachkenntnis in so einem schönen Stil gelesen. Man lernt die ganzen großen historischen Figuren, von Ludwig dem Zänker über den Treuen Bouville bis hin zu Phillip von Poitiers und seiner Schwiegermutter Mahaut en detail kennen, lernt sie lieben und hassen. Es fällt sehr schwer, eindeutig Stelllung zu beziehen, da man für keine Seite und ihre Anhänger wirklich starke Sympathie aufbringen kann - doch gerade das verleiht Druons Werk eine enorme Neutralität, die sich durch die Objektivität eines Geschichtsbuchs auszeichnet. WUndervoll! "Ich bin doch kein Butterdieb!" (Prof. Dr. Karl-Friedrich Boerne) |
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| toma | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 28.08.2008, 06:37 Uhr |
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@Susannah WUNDERVOLLER Kommentar ! Bei "Histo-Perlen" ist die Frage nach den "unseligen Königen" aufgetaucht, vllt. kannst Du DA ja auch mal kurz was zu schreiben |
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| Susannah | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nich | 21.09.2008, 21:54 Uhr |
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02.Dezember 1804: In Notre Dame de Paris geschieht das Unfassbare: ein junger Mann von 35 Jahren, geboren in einer armen Familie als zweitältester Sohn auf Korsika, setzt sich mit dem Segen des Papstes eine Krone auf und krönt sich selbst zum Kaiser. Die alte Welt ist erschüttert, denn dieser Mann hat sich durch die Revolutionswirren, siiegreiche Schlachten und politisches Kalkül nach oben gearbeitet. Sein Name Napoleon Bonaparte. Lange schien in das Glück nicht zu verlassen, und mit Schlachten wie Austerlitz oder Jena/Auerstedt werden die größten Siege in der Militärgeschichte verbunden. Doch ebenso erwähnt man Borodino, Leipzig oder Waterloo unter den verlustreichsten Schlachten. "Was für ein ROman war mein Leben!" soll Napoleon auf Korsika gesagt haben ... ... und hat damit absolut recht! Denn egal, wie man zu ihm stehen mag, beeindruckend ist dieses Leben. Johannes Willms ist ein brillianter Historiker - und Engländer. Ein Bürger jenes Landes, das Napoleon einst als Menschenfresser verurteilte. Und wenn man die englische Haltung zum Kaiser der Franzosen kennt, weiß man, dass man eher einen Kritiker denn einen Bewunderer Napoleons zu erwarten hat. Es gibt viele Möglichkeiten, sich diesem Menschen zu nähern. Manche beäugen mit Freude die Liebesgeschichten Napolleons, andere beobachten allein sein militärisches Geschick. Willms versucht, mehrere Wege in einem zu verbinden. Dominant ist das politische Wirken Napoleons, und das Denken, das Willms damit in Verbindung bringt. Die großen Schlachten werden verhältnismäßig kurz abgehandelt, dafür betrachtet Willms eingehend die Psychologie Napoleons. Gelingt ihm mit dem politischen Aspekt wirklich sehr viel, so fällt das Psychogramm recht einseitig aus. Willms beruft sich recht einseitig auf die Quellen von Gegnern Napoleons, und zieht daraus seine Schlüsse auf das Innenleben des Kaisers, der dadurch recht schlecht wegkommt. Er zollt dem militärischen Genie Respekt, versucht aber im selben Atemzug, charakterliche Schäwchen aufzuzeigen. Man hat den Eindruck als wolle Willms sagen: "Seht her, ein Genie auf dem Schlachtfeld, aber ein miserabler Mensch." Es ist schwer, bei dieser umstrittenen Figur unparteiisch zu bleiben - doch meiner Meinung nach ist die Beurteilung von Willms zu streng. Dennoch ist das Buch historisch sehr genau und gut recherchiert (bis auf die oben aufgezeigte Schwäche) und zeichnet ein sehr lebendiges und eingängiges Bild des napoleonischen Zeitalters. "Ich bin doch kein Butterdieb!" (Prof. Dr. Karl-Friedrich Boerne) |
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| toma | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 21.09.2008, 22:44 Uhr |
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@Susannah Ein toller kommentar, wie ich ihn von Dir kenne Jetzt wüsste ich nur noch gern, wie das Buch HEISST Als Politiker KANN Napoleon eigentlich auch nicht SO schlecht gewesen sein, denn sein "Code Civil" sehr berechtigt auch "Code Napoleon" genannt, gilt teilweise heute noch. |
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| Larna | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 21.09.2008, 23:27 Uhr |
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@toma Das Buch dürfte "Napoleon - Eine Biographie" heißen und liegt bei mir auch auf dem Sub, aber ich werde es demnächst in Angriff nehmen. Lieben Gruß Larna "Lieber Orangenhaut als gar kein Profil" (Ina Müller) |
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| toma | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 21.09.2008, 23:35 Uhr |
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@Larna DANKE Ich hätte es sicher unter dem Namen des Autors selbst finden können, aber ich war zu faul dazu.... und wollte auch SUSANNAH ein bisschen "ärgern" |
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| Susannah | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nich | 22.09.2008, 09:52 Uhr |
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toma, schieb es darauf, dass es schon 10 Uhr abends war Ich hab den Kommentar einfach aus unserem Musicalforum rüberkopiert und dabei den Titel vergessen @toma: Jepp, den COde Civil hat der wehrte Herr Autor nahezu komplett unterschlagen. Auch dass sich Napoléon gerade für das Familienrecht die Nächte um die Ohren geschlagen hat ... das französische Scheidungsrecht hat sich zum Beispiel seit ihm kaum verändert (bizarr, wenn man bedenkt, wie schwer er an seiner Scheidung zu knabbern hatte) @Larna: Viel Spaß, am Anfanf zieht es sich ein wenig, aber sobald er in Paris angekommen ist, geht's rund! "Ich bin doch kein Butterdieb!" (Prof. Dr. Karl-Friedrich Boerne) |
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| tassieteufel | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 22.09.2008, 10:19 Uhr |
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Der Fall Jane Eyre von Jasper Fforde, ein ganz tolles Buch, für alle die bereit sind sich auf einen bizarren, abgedrehten Plot einzulassen. Jane Eyre wird von Bösewicht Acheron Hades aus ihrem Buch entführt und Thursday Next, Geheimagentin für Literaturfragen, eilt zur Rettung. Das Buch ist auf der PC gelistet, hab dazu einen Lesekommentar geschrieben, wer mag kann ja da mal schauen. ICh bin zur Zeit mit dem 2. Abenteuer von Thursday Next "In einem anderen Buch" beschäftigt und schon wieder ganz begeistert.............. lg tassie... Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley- |
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