Romane » AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au (Seite 21)

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tassieteufel AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au 09.09.2010, 09:29 Uhr
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@MBauer,

das hört sich ja spannend an *Daumen hoch* , einen Nachfolgeteil würde ich auf jeden Fall kaufen und freue mich schon drauf, daher hoffe, daß Ihr mit Eurem Buch viel Erfolg haben werdet

liebe Grüße tassie

Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley-

knubsi AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au 11.09.2010, 10:51 Uhr
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@tassieteufel

Dein Leserkommentar hat mich total angesprochen und neugierig auf das Buch gemacht.

Gerade ist es mir der Post gekommen und ich habe schon richtig Lust darauf es zu lesen. Bin gespannt *grinst*

Jeder Tag ist spannend wie ein Buch, aber nur, wenn man ihn Seite für Seite liest und nicht hastig durchblättert. (Yvonne Mölleken)

tassieteufel AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au 11.09.2010, 11:40 Uhr
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@knubsi,

na dann viel Spaß mit dem Buch, ich hoffe es gefällt Dir auch so gut wie mir *Daumen hoch* Wenn Du ferstig bist, gib doch mal Bescheid, wie Du es fandest

lg tassie

Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley-

knubsi AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au 11.09.2010, 12:30 Uhr
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@tassieteufel

Danke.
Ja, werde mich melden, wie ich es fand.
Muss vorher noch mein anderes Buch fertig lesen und dann geht´s los *tanzt*

viele Grüße,
knubsi

Jeder Tag ist spannend wie ein Buch, aber nur, wenn man ihn Seite für Seite liest und nicht hastig durchblättert. (Yvonne Mölleken)

Keera AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au 09.10.2010, 18:08 Uhr
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Ich habe auf amazon eine Rezi zu "RABENLIEBE" von Peter Wawerzinek geschrieben. Vielleicht interessiert das Buch ja jemanden!
MIT EINER KINDHEIT VOLL LIEBE KANN MAN EIN HALBES LEBEN HINDURCH DIE KALTE WELT AUSHALTEN (Jean Paul)
Eine Kindheit voll Liebe hat Peter Wawerzinek nicht bekommen. Stattdessen wird er als Kleinkind von seinen Eltern verlassen, wird in verschiedenen Heimen erzogen, aber selten geliebt.
Eindrucksvoll, oft quälend, beschreibt Wawerzinek sein Leben, besonders in den Kinderjahren. Er ist noch ein Kleinkind, als ihn die Mutter verlässt – einfach die Wohnungstür schließt und in den Westen geht. Aufmerksamen Nachbarn ist es zu verdanken, dass der Junge und seine kleine Schwester überleben. Wie die Zeit zuvor, mit der Mutter, ausgesehen hat, darüber erhält man am Ende des Buches Aufschluss. Es wird wohl eine Zeit voller Vernachlässigungen und Misshandlungen gewesen sein.
Das Kind kommt in ein Heim, danach in weitere Heime. Zu der desolaten Bindung der ersten Jahre reihen sich weitere unsichere Bindungen. Zu einer Köchin baut er eine Beziehung auf, die aber nicht enger werden kann, da ihr Mann kein Kind will. Eine Handwerkerfamilie will ihn adoptieren, gibt das Kind dann aber ins Heim zurück. Eine Reihe von Beziehungen zu anderen Kindern erlebt Peter als positiv, sie zerbrechen aber immer wieder, wenn eines der Kinder das Heim wechselt oder adoptiert wird.
Feste Beziehungen ergeben sich erst im Alter von zehn Jahren, als Peter von einem Lehrerehepaar adoptiert wird. Zu diesem Zeitpunkt hat er es aber schon aufgegeben, sich auf neue Bindungen einzulassen. Seine Adoptivfamilie macht es ihm auch nicht gerade leicht, da Adoptionsvater und –mutter selber erhebliche menschliche und soziale Defizite haben. So kann der Erzähler auch als Erwachsener die Geschichte seiner Adoption nur negativ und mit erheblichen Wutgefühlen betrachten. Immerhin aber baut er eine Beziehung zu der neuen Großmutter auf, auch der Adoptionsvater erscheint zumindest im Rückblick nicht mehr nur negativ. Dass ihm diese Familie immerhin ein stabiles Zuhause bietet, ihn stolz als Sohn präsentiert und selbstverständlich für Bildung und einen bürgerlichen gesellschaftlichen Rahmen sorgt, kann auch der erwachsen gewordene Erzähler angesichts ihrer Unfähigkeit, Wärme und Liebe zu geben, nicht anerkennen.
Und so wird aus dem verlassenen Kind ein Erwachsener, der sich stets des Mangels in seiner Kindheit bewusst ist. Er sucht die Mutter, ist sich aber, da er ja ein intelligenter Mensch ist, bewusst, dass diese Frau nicht die Antwort auf seine Sehnsüchte sein wird. Er schiebt die Begegnung mit ihr vor sich her, bis er sich schließlich zu diesem qualvollen Schritt entschließt. Das Buch endet mit der Begegnung mit seiner leiblichen „Familie“ und schließlich mit dem Schreiben über sein Leben, was er als befreiend erlebt.
Für den Leser ist das Buch von einer großen Eindringlichkeit. Schreibstil, Assoziationen, eingestreute Zeitungsmeldungen und Kinderreime schaffen eine oft quälende Atmosphäre. Oft möchte man die Menschen in der Umgebung des Kindes schütteln, später auch den Erzähler selber oder diese unfassbar gleichgültige Mutter.

Ich wünsche diesem von den Menschen so vernachlässigten Mann, dass er nach der Begegnung mit der Mutter und dem Schreiben über sein Leben genügend Kraft in sich selbst findet, um die ständige Suche nach ihr zu überwinden.

keera

MBauer AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au 14.12.2010, 14:42 Uhr
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Wer einen kleinen Einblick in unser Buch "Morbus Dei" bekommen will - am kommenden Freitag wird auf dem österreichischen Radio-Sender ö1 ein Beitrag gesendet:

oe1.orf.at/ programm/ 261934

Viel Spass
Matthias
Eremita AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au 14.12.2010, 15:27 Uhr
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Die Wölfin von Arnsberg/Anja Grevener
13. Jahrhundert:
Ermengardis ist die Schwester des Grafen von Arnsberg und wurde gegen Ihren Willen von ihrem Bruder in ein Kloster verbannt. Mit Hilfe des Kölner Erzbischofs Siegfried von Westerburg gelingt es ihr jedoch das Kloster zu verlassen und sie folgt ihm nach Köln. Der Erzbischof ist ein geschworener Feind des Grafen und Ermengardis sind mit ihm auf die perfekte Rache...
Nebenbei wird ein unbescholtener Ritter enteignet, eine verheiratete Dame entführt, es geschehen Fehdeerklärungen und beinahe ein Mord, sowie, praktisch als Höhepunkt, die legendäre Schlacht von Worringen.

Sehr gelungenes Erstlingswerk mit Szenenfotos der Laienspielgruppe Miles et Vanitas.

"Wenn Gott den Menschen misst, legt er das Maßband nicht um die Taille, sonderm um das Herz." Sr. Gaudentia Bröcker, Ordensschwester/Clemensschwester

Susannah AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au 09.01.2011, 10:51 Uhr
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Heinrich Mann - Die Jugend des Königs Henri Quatre

Frankreich, Mitte des 16. Jahrhunderts. Das einst so starke Reich unter Phillip dem Schönen ist von Glaubenskonflikten zerfressen. Die Katholiken, die die Mehrheit im Lande stellen, und die Hugenotten, die zu eben jener werden wollen. Inmitten dieser Zeit wird Heinrich als Sohn von Anton von Bourbon und Johanna von Albret geboren. Heinrichs Mutter, Königin von Navarra, ist die Nichte des verstorbenen Königs Franz I. - und in Heinrichs Adern fließt Königsblut!
Doch der Weg zu Frankreichs Thron, den er als Henri IV. besteigen wird, ist lang und beschwerlich. Heinrich wechselt mehrmals die Religion, heiratet mit Marguerite von Valois eine Katholikin und erlebt die Schrecken der Bartholomäusnacht. Ihm gelingt die Flucht aus dem Louvre, doch damit steht Henri erst am Anfang seines Weges ...

"Der Junge war klein, die Berge waren ungeheuer." So beginnt einer der schönsten Romane, die ich in meinem Leben lesen durfte. Die geschichte von König Henri, dem Vierten seines Namens, ist keine neue. Wer isch mit der Epoche der Galubenskriege beschäftigt, wird an ihm nicht vorbeikommen - er vereinigte die Königreiche Navarra und Frankreich unter einem Oberhaupt, sein Edikt von Nantes gilt als Meilenstein religiöser Toleranz. Und doch, obwohl man Heinrichs Geschichte kennt, fiebert man auf diesen knapp 700 Seiten mit, als habe man noch nie von ihm gehört. Die Geschichte von seiner Kindheit bis zum Tode von Heinrich III. ist so spannend und intensiv erzählt, dass einem das Herz schneller schlägt. Die Figurenzeichnung ist äußerst gut gelungen: von Henri über sei9nen Namensvetter aus dem hause Guise, über den Admiral von Coligny bis hin zu Katharina von Medici haucht Heinrich Mann jeder seiner Figuren Leben ein, lässt sie gleichsam vor unseren Augen wieder auferstehen.
Das größte Wunder an diesem Buch ist jedoch seine Sprache: Mann schreibt nicht einfach, er liebt die Sprache, liebkost sie und spielt mit ihr. Selten habe ich so ergreifend von Liebe gelesen: von der Liebe zwischen Menschen, aber auch von der Liebe zur Heimat, zu einer Idee, zu einem Kampfgefährten. Der Autor hat es wie niemand anderes geschafft, den Louvre vor meinen Augen auferstehen zu lassen. Fast war mir, als müsste ich nur die Hand ausstrecken um Wände dieses Schlossses zu berühren.
Der Roman endet mit dem Tod von Heinrich III. - und mit diesem Tag endete Heinrichs Jugend. Doch die Geschichte ist damit noch lange nicht vorbei. "Die Vollendung des Königs Henri Quatre" steht an.

"Ich bin doch kein Butterdieb!" (Prof. Dr. Karl-Friedrich Boerne)

MBauer AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au 09.01.2011, 12:30 Uhr
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Wer den Radiobeitrag über "Morbus Dei: Die Ankunft" versäumt hat - wir haben eine visualisierte Fassung der Lesung auf youtube gestellt, enjoy!

www.youtube.com/ watch?v= RFF7nawS8VE
www.youtube.com/ watch?v= JRCQN1cnj_ M&feature= related
toma AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au 12.02.2011, 11:39 Uhr
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