Romane » AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au (Seite 26)
| toma | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 13.01.2012, 14:11 Uhr |
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@olympia DAS sind die TopThree ;-D @Margitta forum.histo-couch.de/ board-3-idThread-790-offset-10.html etwa mittig sind meine |
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| olympia | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 13.01.2012, 15:05 Uhr |
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Hm, falschen Beitrag erwischt. Jedenfalls stehen die Listen schon laaaange und unübersehbar auf der ersten Seite des Forums Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder meint, dass er genug davon hat. R. Descartes |
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| Margitta | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 13.01.2012, 21:46 Uhr |
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Danke ,habe das Buch auf meinen Merkzettel gestellt ! |
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| Susannah | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 05.02.2012, 17:59 Uhr |
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Arthez und toma, for you: Ernst Klitscher - Michel Ney. Soldat der Revolution, Marschall des Kaisers Frankreich, Paris, im ausklingenden Jahr 1815. Am Morgen des 7. Dezember wird im Jardin du Luxembourg ein Mann erschossen, verurteilt zum Tode durch die Pairskammer wegen Hochverrats. Der Name dieses Mannes ist Michel Ney. Geboren 1769, wenige Monate früher als Kaiser Napoléon I., wächst der Sohn eines Böttchers in der Stadt Saarlouis auf. Er entscheided sich für eine militärische Laufbahn, die ihn in den Wirren des revolutionären Umsturzes zur Rhein-Armee – und schließlich an die Seite des mächtigsten Mannes seiner Zeit führen wird. Unter Kaiser Napoléon I. wird er sich in vielen Schlachten schlagen, den Rang eines französischen Marschalls erlangen – und die Würde des Herzogs von Elchingen und des Prince de la Moskowa. Doch am Ende sollte der „Tapfersten der Tapferen“, wie ihn der Kaiser einst nannte, als Opfer eines politisch motivierten Prozesses werden … Eine tief beeindruckende, nachhaltig beschäftigende und irgendwo auch traurig stimmende Biographie – Ernst Klitscher, wie der Marschall auch Saarländer, hat sich der tragischen Figur des Michel Ney angenommen. Aus einfachsten Verhältnissen stammend, vom gemeinen Soldaten an die Leiter der Militärkarriere erklommen, lässt er den Marschall seinen Lebensweg gehen. In jungen Jahren schließt er sich der Rhein-Armee an – wo er schnell auf der Karriereleiter nach oben steigt. Das Talent des jungen Generals bleibt auch Napoleon nicht verborgen – und so kreuzen sich zum ersten Mal die Wege der beiden so unterschiedlichen Charaktere. Der Autor – nicht zuletzt durch regionale Verbundenheit verbrüdert – zeichnet ein eindringliches, positives, doch nicht verklärendes Bild von Michel Ney. Mit Liebe zum Detail, ohne sich darin zu verlieren, führt er den Leser von Saarlouis über Paris nach Ulm und Elchingen, über Jena und Auerstedt nach Madrid, über Smolensk und Borodino nach Moskau. Doch Klitscher widmet dem Menschen Ney ebenso viel Zeit wie dem Militär. Zeigt seine Stärken ebenso bestimmt auf wie seine Schwächen. Das Verhältnis zu seinem Kaiser, das zwischen glühender Verehrung und kritischer Distanz schwankt, hat nicht zu Unrecht einen bedeutenden Platz in der Biographie – wird doch sein schwieriges Verhältnis zu seinem Kaiser mit ein Grund für die dramatischen Verstrickungen in seinen letzten Lebensjahren sein. Diesen beiden Jahren 1814 und 1815 schließlich widmet Klitscher einen großen Teil seines Werkes – und lässt die ganze Tragik dieses Mannes lebendig werden. Von widerstreitenden Gefühlen getrieben, verstrickt sich der Marschall zwischen Bourbonen und Bonapartisten, schafft sich Feinde auf beiden Seiten und schliddert unaufhaltsam seiner persönlichen Tragödie und dem Ende seines Lebens entgegen. Klitscher bedient sich einer einfachen Sprache, die es dennoch schafft, lebendige Bilder entstehen zu lassen und alles andere als eine trockene Biographie schafft. Der Autor, der dies auch selbst „eingesteht“, kann wohl als Bewunderer Neys gelten – doch er schafft es, dabei nicht der blinden Heldenverehrung anheim zu fallen. Herausgekommen ist dabei - neben einer atmosphärischen Schilderung der gesamten Epoche - eine Biographie, die einem von Napoleons tapfersten Marschällen ein würdiges Denkmal setzt – aber auch einem Menschen, der an seinen Prinzipien festhielt und dessen Treue nicht weniger seinem Herrscher denn seinem Land dient. http://tinasleseecke.blog.de/ |
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| toma | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 05.02.2012, 18:20 Uhr |
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@Susannah DANKE .. da warst Du aber schnell Hört sich wirklich spannend an, ich freu mich drauf ! |
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| Susannah | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 05.02.2012, 18:28 Uhr |
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Jepp, ich wollte eigentlich nur anfangen, aber da sind die Finger nur so über die Tasten geflogen http://tinasleseecke.blog.de/ |
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| arthez | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 05.02.2012, 19:12 Uhr |
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Danke dir
"Warum ich Welt und Menschheit nicht verfluche? Weil ich den Menschen spüre, den ich suche." – Erich Mühsam |
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| Susannah | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 05.02.2012, 19:25 Uhr |
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Danke dir Büdde Mir persönlich hat's besser gefallen als bei Kurtz - liegt aber mit Sicherheit auch daran, dass der Autor wie Ney und auch ich Saarländer ist, da sind viele Dinge so typisch für unser Völkchen. http://tinasleseecke.blog.de/ |
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| Susannah | AW: Leserkommentare zu Büchern, deren Autoren nicht au | 06.02.2012, 09:35 Uhr |
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Wisst ihr, manchmal fluch ich hier echt über die nicht vorhandene Edit-Funktion. Am Ende meiner Rezi sollte es nämlich wie folgt heißen:Herausgekommen ist dabei - neben einer atmosphärischen Schilderung der gesamten Epoche - eine Biographie, die einem von Napoleons tapfersten Marschällen ein würdiges Denkmal setzt – aber auch einem Menschen, der an seinen Prinzipien festhielt und dessen Treue weniger seinem Herrscher denn seinem Land gilt. http://tinasleseecke.blog.de/ |
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