Romane » Im Disput: "Das achte Astrolabium"
| Larna | Im Disput: "Das achte Astrolabium" | 12.06.2008, 23:26 Uhr |
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Hiermit eröffne ich die Diskussion über den Historikus des Mais "Das achte Astrolabium" von Kathrin Lange Vorweg eine SPOILERWARNUNG! In diesem Thread wird über das Buch diskutiert und somit werden auch Details des Inhaltes verraten. Wer dieses Buch noch nicht gelesen hat, sollte daher hier nicht reinschauen, wenn er oder sie sich das Lesevergnügen nicht verderben lassen will. Lieben Gruß Larna "Lieber Orangenhaut als gar kein Profil" (Ina Müller) |
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| adhara | AW: Im Disput: "Das achte Astrolabium" | 12.06.2008, 23:42 Uhr |
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So mache ich also den Anfang und werfe den ersten Beitrag in die Diskussion ein. "Das achte Astrolabium" wird mit Sicherheit nicht eines jener Bücher sein, dass ich gerne wieder zur Hand nehme oder es meinen Freundinnen ans Herz lege. Ich finde zwar den Schreibstil von Kathrin Lange sehr eingängig und das Thema als solches interessiert mich auch. Damit hat es sich aber schon weitgehend. Abgesehen davon, dass der Klappentext nicht so wirklich mit dem Inhalt überein stimmt, habe ich mir bedeutend mehr von diesem Buch versprochen. Die Geschichte hat und hat sich nicht so richtig entwickeln wollen und die Blutströme die da vergossen werden, waren mir letztlich zuviel. Ohne grosse Begeisterung habe ich das Buch fertig gelesen. Mir persönlich ist das Buch wie gesagt zu blutrünstig und die Geschichte zu holperig, als dass ich mich wirklich hätte darin verlieren können. |
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| bini | AW: Im Disput: "Das achte Astrolabium" | 13.06.2008, 15:21 Uhr |
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Zuerst einmal was zu dem Klappentext: Da kann ich adhara zustimmen. Dies hat mich auch sehr gestört. Dieser führt wirklich auf eine falsche Fährte. Den Schreibstil von Kathrin Lange fand ich in Ordnung. Der Anfang des Buches gefiel mir gut, doch dann kam ich auch ins stocken. Doch da ich im Urlaub war und nicht so viele Bücher zur Auswahl dabei hatte, habe ich mich bemüht trotzdem mit Konzentration dabei zu bleiben. Und ich muss sagen, ich war mit dem Ergebnis dann doch zufrieden. Das Thema selbst fand ich besonders interessant und war für mich auch der auschlaggebende Grund warum ich das Buch gekauft habe. Die Forschung und das Erkennen dass nicht die Erde sondern die Sonne der Mittelpunkt ist. Positiv fand ich dass am Ende des Buches der Aufbau und Zweck eines Astrolabiums erläutert werden. Gut fand ich dass es keine ausführlichen Beschreibungen intensiver Liebesszenen gab, dies hätte nämlich dem Buch mehr geschadet als genutzt. An die „Blutströme“ kann ich mich gar nicht mehr entsinnen. Obwohl ich normalerweise sehr empfindlich bin. Entweder ich habe es bereits verdrängt oder empfand es nicht so schlimm. Werde bei Gelegenheit nochmals einige Seiten überfliegen um mich zu erinnern. Auch ich finde dass das Ende der Geschichte so gut gelöst ist. Wünschen würde ich mir, dass es keinen Folgeband hierzu gibt. Eine Fortsetzung / Wiederholung kann ich mir hier gar nicht vorstellen, passt für mich irgendwie nicht. Und daher würde ich es mir wohl auch nicht kaufen. Ich fand das Buch durchschnittlich und werde es wahrscheinlich irgendwo um die 70 einordnen. |
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| adhara | AW: Im Disput: "Das achte Astrolabium" | 13.06.2008, 18:40 Uhr |
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@Bini Nun, es sind ja doch verschiedene "Hinrichtungs-Szenen" bzw. "Mord-Szenen" beschrieben. Wollte ich wirklich all die Menschen von Jehuda aufgeschlitzt in ihrem Blut liegen sehen? Wollte ich Madeleines Tod und die damit verbundenen Qualen geschildert bekommen? Ich sehe nicht ganz ein, wieso das Buch mit diesen in meinen Augen doch recht plumpen Szenen durchsetzt ist. Vielleicht sollte das vor allem auch eine männliche Leserschaft oder eingefleischte Krimifans anziehen??? Recht gebe ich Dir bei den Erklärungen zum Astrolabium. Wie gesagt, das Thema als solches ist total spannend. Und eine Fortsetzung fände ich auch nicht so toll - ich würde sie mir wohl kaum kaufen. |
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