Autorinnen und Autoren » Sabine Ebert Bücher
| roman | Sabine Ebert Bücher | 13.11.2007, 21:26 Uhr |
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Ich habe mir vor einiger Zeit den ersten Teil der "Sachsensaga" gekauft., wegen guten Kritiken und da ich gerne Historische Romane lese, wie zum Beispiel Bernard Cornwell. Sind Sabine Ebert Bücher eher für Frauen oder acuh für uns Männer zu empfehlen? Habe "Angst" vor zuviel Schmalz Danke für eure Antworten. |
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| adhara | AW: Sabine Ebert Bücher | 13.11.2007, 22:13 Uhr |
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@Roman Das Geheimnis der Hebamme ist meiner Meinung nach nicht so schmalzig. Allerdings ist auch da eine Liebesgeschichte mit dabei... das wirst Du wohl überall treffen, in den Büchern. Ich kenne zwei Männer, die das Geheimnis der Hebamme gelesen haben, der eine war total begeistert, der andere fand nicht so richtig den Zugang. |
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| roman | AW: Sabine Ebert Bücher | 13.11.2007, 22:18 Uhr |
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@adhara Danke für die Auskunft. Da war es wohl kein Fehlkauf. Als Geschichtsfan bin ich nicht so für Schmalz. Ich möchte aber nicht nur Sachbücher lesen. Wenn die Liebesgeschichten nicht so ausarten, dann ist es ja auch ok. |
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| Geli | AW: Sabine Ebert Bücher | 05.01.2009, 10:44 Uhr |
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Schwierige Sache.......... Ich bin in letzter Zeit auch immer wieder auf die Nase gefallen beim Buchkauf und bei Geschenken. Ich hab nichts dagegen wenn sich in einem Roman zwei kriegen, aber diese Liebesgeschichten in quietschbunten Kulissen, wenn wirklich jedes Klischee durchgekaut wird, die nerven mich total. Aber zurzeit machen die Verlage fast nur sowas. Das ist echt bitter für mich, weil Cornwell allmählich auch schwer nachlässt. Die Uthred-Reihe habe ich aufgegeben, weil das nicht mehr der Cornwell ist, den ich aus den Artus-Büchern und Sharpe so mag. Ich finde man sollte mit diesen blöden Reihen aufhören und auch mehr für Leser produzieren, die nicht bloss arme Frauen in schweren Zeiten, Krimis oder Historerotik haben wollen. Das Zeug nervt. Ausserdem findet man unter den ewig gleichen Aufmachungen die wirklich guten Sachen nicht mehr. Ich habe einfach keine Zeit, alles zu testen, damit ich nicht am Ende doch wieder für sowas Geld ausgegeben habe. Ich möcht echt keine Leser beleidigen, ist ja alles Geschmacksache. Aber die einseitige Produktion ist echt ärgerlich. Schriftsteller verzeihen ihren Kollegen alles, nur nicht den Erfolg. (Marcel Reich Ranicki) |
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| adhara | AW: Sabine Ebert Bücher | 05.01.2009, 12:19 Uhr |
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Siehst Du Geli, da bist Du hier auf der Couch richtig |
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| arthez | AW: Sabine Ebert Bücher | 05.01.2009, 13:02 Uhr |
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Nerv- da schreib ich einen halben Roman, und dann schmeißt mich die Couch raus... also nochmal: Ich habe keinerlei Probleme interessanten Histostoff zu finden, das mag an folgendem liegen: erstens lese ich nur ein oder zwei Histos pro Monat, und dann nehm ich jedes Buch auf dem „historischer Roman“ steht genau unter die Lupe. Das mag jetzt paradox klingen, aber damit unterlaufe ich die Einheitsbrei-Verlagsstrategie. Ich fühle mich am wohlsten bei Romanen die am Rande des Begriffs „historisch“ angesiedelt sind, viele „anerkannte“ Autoren haben geschichtliche Stoffe verbraten, auch bei den Neuerscheinungen sind so manche nachdenklich machende Bücher darunter, Überraschungen gibt es immer wieder, das Angebot ist riesengroß. Fred (so, weiter geht’s mit dem Unternehmen SuB-Abbau, das klappt bisher ganz gut, im Januar nur ein Buch beschafft, aber schon 480 Seiten aus dem Vorjahr gelesen "Warum ich Welt und Menschheit nicht verfluche? Weil ich den Menschen spüre, den ich suche." – Erich Mühsam |
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| Geli | AW: Sabine Ebert Bücher | 06.01.2009, 12:29 Uhr |
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@adhara, das fürchte ich hilft mir nicht viel. Carsten Jaehners Meinung hat mir zwar ein zweimal weiter geholfen, aber ich habe viel öfter heftig den Kopf geschüttelt. Wir haben nicht den gleichen Geschmack, und oft ist er mir!!!! auch zu lässig mit dem Thema Recherche. Das macht dann nicht viel Sinn. Ich bin halt nicht der Ansicht, das einem als Leser eigene Kenntnisse im Wege stehen, um gute Bücher noch zu geniessen, sondern dass Autoren auch eine Verpflichtung haben, die Hintergründe ihrer Romane auch wirklich zu kennen und nicht bloss Kulissen zu bauen, die den meisten Lesern, die halt weniger wissen, bloss vertraut und angenehm sind. Es ärgert mich wirklich sehr!!!! @arthez, es ist ja nicht so, dass ich gar nichts mehr finde. Aber es wird halt immer mühsamer. Und da ich vollzeit schaffe und einen 20km Weg zur Arbeit habe, fehlt mir die Zeit, ausgiebig zu stöbern. Wenn ich mich durch zig Schmonzetten gewühlt habe, vergeht mir die Lust am Kaufen. Samstag war es mal wieder so. Nach 2 Stunden im Thalia war ich bloss noch genervt und bin ohne Lesestoff gegangen!!!! Ich hab halt keinen riesen SUB und was HR angeht, werde ich bei dem aktuellen angebot wohl nicht mehr in die Verlegenheit kommen mir einen zuzulegen. Einen Vorteil hats: Ich habe mir in der Not die Theologieschwarten meines Mannes geschnappt. Und was soll ich sagen das Zeug ist richtig interessant! Schriftsteller verzeihen ihren Kollegen alles, nur nicht den Erfolg. (Marcel Reich Ranicki) |
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| Hedwig | AW: Sabine Ebert Bücher | 28.01.2009, 15:49 Uhr |
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Ich habe zwei Bücher von Sabine Ebert zu Hause. Für mich fallen diese schon unter "Schmalz" ich habe sie daher nicht fertig gelesen, diese Bücher waren mir einfach zu seicht. Die Geschichte hat zwar gar nicht so schlecht begonnen, dann aber wurde es mir zu langweilig und zu kitschig. Mir gefallen die Bücher von B. Cornwell über die Zeit von König Alfred eigentlich besser, als die älteren Bücher über Artus. Natürlich hat Cornwell einen eigenen Schreibstil, wobei ich es positiv finde, dass in seinen Romanen unnötige Liebesszenen entfallen, er schreibt doch "sehr männlich", also ohne Schnick Schnack. Die beiden genannten Autoren kann man jedenfalls meiner Meinung nach überhaupt nicht vergleichen und jedenfalls ist B. Cornwell klar zu bevorzugen. LG Hedwig |
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| adhara | AW: Sabine Ebert Bücher | 28.01.2009, 15:58 Uhr |
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| IrisKammerer | AW: Sabine Ebert Bücher | 28.01.2009, 16:17 Uhr |
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Hallo, Hedwig und adhara! Das Thema ist wirklich ein bisschen heikel. Viel "pralles Leben" ist ja im sogenannten Massenmarkt durchaus erwünscht, das ist inzwischen ein wichtiger Bestandteil dieser Romane. Ich bin nicht der Ansicht, dass man grundsätzlich alles detailliert erzählen oder grundsätzlich schamhaft ausblenden muss. Aber wenn sexuelle Handlungen in einem Roman erzählt werden, dann sollten sie sich aus der Handlung und den handelnden Charakteren ergeben und die Geschichte "vorantreiben". Wie das dann dargestellt wird, ist eine Frage der grundsätzlichen Erzählweise, also dessen, was ein Autor im Text ausdrücken will. Ob solch eine Szene stimmig ist, kann man ohnehin nur im Zusammenhang der Geschichte sagen. Das ist z.B. ein Grund, weshalb auch mir Cornwells "Schwertgesang" nicht mehr gefallen hat: Die Erzählweise ist mir zu abgebrüht oberflächlich, Uthred ist mir dadurch völlig gleichgültig geworden. Ich kann sehr gut mit unsympathischen Figuren leben, aber wenn sie mir egal geworden sind, hat das Buch verloren. "Und Hochmut ists, wodurch die Engel fielen, Woran der Höllengeist die Menschen fasst." (Friedrich Schiller, Die Jungfrau von Orléans) |
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