Autorinnen und Autoren » Selbstlob von Autoren
| TherealBeefietreemayne | Selbstlob von Autoren | 21.11.2008, 09:16 Uhr |
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Gibt es eine Möglichkeit, mal Autoren zu bremsen, die ihre Machwerke andauern und überall anpreisen? Besonders negativ fällt mit dabei i.M. Cornelius Hartz (Excrurior) auf, der unter dem Pseudonym "Beefietreemayne" alles unsicher macht und sich selbst als der neue Daniel Kehlmann sieht. Das nervt! | |
| Geli | AW: Selbstlob von Autoren | 21.11.2008, 10:30 Uhr |
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Unterschätz mal nicht die Leute hier! Selbstrezis finde ich ziemlich dumm. Man merkts ja doch. Deshalb herumzustreiten, ist keine gute Idee. Schriftsteller verzeihen ihren Kollegen alles, nur nicht den Erfolg. (Marcel Reich Ranicki) |
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| anath | AW: Selbstlob von Autoren | 21.11.2008, 10:39 Uhr |
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Lieber /liebe TherealBeefietreemayne, schade, daß du selbst dich auch versteckst. Ich hätte gerne mal auf deinem Profil ein wenig mehr über dich erfahren bevor ich mich zu deiner Forderung äußere. Und was soll eigentlich der Unfug, wegen eines Nicks mit einem Anwalt zu drohen? Solche Kindereien sind wohl eher fehl am Platze. Ansonsten werden Leserkommentare die wirklich arg daneben sind (oder evtl. auch mit Rechtschreibfehlern gespickt oder anderweitig nicht tragbar) von den Moderatoren gelöscht. Vergeben und vergessen ? Ich bin weder Jesus noch habe ich Alzheimer ! |
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| CharlieLyne | AW: Selbstlob von Autoren | 21.11.2008, 10:40 Uhr |
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Ich kann Dein Anliegen, denke ich, nachvollziehen. Mich stoert Eigenlob von Autoren - schon in Ansaetzen - auch so gewaltig, dass es mich von Buechern, die ich mir sonst gekauft haette, abschreckt. Ich habe einen regelrechten Widerwillen dagegen. Zuweilen frage ich mich aber: Warum eigentlich? Ich bin Uebersetzer. Der Koenig der Uebersetzer bin ich beileibe nicht, aber solide ausgebildet und mit zwei Jahrzehnten Berufspraxis halte ich mich fuer einen mehr als ordentlichen Uebersetzer, und weder schaeme ich mich, das zu sagen, noch nehme ich es einem Kollegen uebel, der dasselbe oder noch etwas mehr von sich sagt. Weshalb also reagiere ich bei Autoren, die ihre Arbeit loben, so allergisch darauf? (Meinen Baecker, der mir jeden Morgen das Gerstenbrot mit den Worten: "Heute wieder super" ueberreicht, mag ich schliesslich auch.) Neid auf das Selbstbewusstsein anderer Leute vielleicht? Ich finde es entsetzlich schwer, zu moegen, was ich schreibe. Dass andere es koennen und daraus keinen Hehl machen - ja, ich fuerchte, darauf bin ich neidisch. Viel wichtiger aber: Wie kommst Du darauf, der Autor Hartz rezensiere sich selbst? Das faende ich sehr schade (denn wenn ein Autor es verdeckt tut, steht es, finde ich, noch auf einem anderen, wenig schoenen Blatt). Catull ist lebenslang mein Lieblingsdichter, und das zweizeilige Gedicht, dem der Titel "Excrucior" entnommen ist, ist mein allerliebstes Lieblingsliebesgedicht. Ich haette liebend gern einen Roman von einem Autor gelesen, der ueber Catull promoviert hat. Meinst Du wirklich, dieser Autor hat es noetig, verdeckt in seine eigene Trompete zu blasen, da das Buch sonst keine Lorbeeren wert ist? Ich hoffe, Dein Verdacht erweist sich als falsch. Herzliche Gruesse. Charlie Codename "Max" 28. Januar 2012 |
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| Margitta | AW: Selbstlob von Autoren | 21.11.2008, 10:49 Uhr |
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Also bei mir kann ein Autor sich selbst loben.(würde ich vielleicht auch gar nicht bemerken).Ich bin mir in meiner Auswahl meiner Bücher immer sehr sicher.Sollte ich ein Buch von einem mir unbekannten Schriftsteller lesen wollen würde ich immer wieder erst in's Forum schauen.Danach entscheide ich mich.Auch werde ich erst durchs Forum auf einige Autoren aufmerksam (siehe Charlie,deren Bücher ich eingesaugt habe(bildlich)). Also keine Angst ,ich glaube das sehr viele Leser so vorgehen. Einen schönen Tag noch Margitta |
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| Wello | AW: Selbstlob von Autoren | 21.11.2008, 11:19 Uhr |
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Hat nicht auch ein Richard Dübell sein Buch „Die Teufelsbibel“ hier auf der HC selber gelobt? (Nachzulesen bei Kommentare – Die Teufelsbibel -) Er hat sich hier deutlich zu erkennen gegeben und nicht unter fremden Namen. Das hat mich eigentlich nicht gestört. Im Gegenteil - auf Grund dieser aussage habe ich das Buch gekauft und gelesen. Ich glaube es kommt immer darauf an wie man so etwas macht. - |
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| CharlieLyne | AW: Selbstlob von Autoren | 21.11.2008, 11:25 Uhr |
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Da gebe ich Dir Recht, Wello. Peinlich wird es im Grund erst, wenn jemand schreibt: "Mann, hat mich dieses Wahnsinnsbuch ueberrascht - habe drei Naechte lang nicht geschlafen, weil ich das spannende Meisterwerk nicht aus der Hand legen konnte." Und dann stellt sich heraus: Ich hab das Ding nicht nur drei Naechte lang in meinen schwitzigen Haendchen gehabt, sondern ich hab's dabei auch noch gleich selbst geschreibselt. Alles Liebe von Charlie Codename "Max" 28. Januar 2012 |
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| tassieteufel | AW: Selbstlob von Autoren | 21.11.2008, 11:27 Uhr |
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@charlie, da stimme ich Dir grundsätzlich zu. Wenn man weiß, daß man in seinem Job gut ist, sollte es kein Problem sein, das auch zu sagen, zwar gibt es das nette Sprichwort "Eigenlob stinkt", aber man sollte sein eigenes Licht eben auch nicht unter den Abtreter kehren. Dazu gibt es in der heutigen Zeit leider zuviele Leute, die auf Kosten anderer fahren. Das Problem mit den Eigenbewertungen verstehe ich aber anders. Wenn Bücher von Lesern bewertet werden, sollte jeder sachlich seine Meinung kund tun, dazu gehört auch, mal was negatives zu schreiben. Wenn ich ein Buch nicht mochte und es begründen kann, sollte das auch für andere ok sein. Ein Autor kann sein Werk von mir aus loben, immerhin MUSS er ja davon überzeugt sein, sonst würde er es kaum veröffentlichen. Aber es sollte sich kein Autor in einem Forum als Leser ausgeben und sein Buch über den Klee loben. Damit hätte ich dann wirklich ein Problem, weil es irgendwie unehrlich ist und er nat. auf sein Werk auch eine ganz andere Sicht hat, als der Leser. Woher jetzt der Verdacht von TherealBeefietreemayne kommt, habe ich aber auch nicht so ganz verstanden. lg tassie.... Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley- |
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| tassieteufel | AW: Selbstlob von Autoren | 21.11.2008, 11:31 Uhr |
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@Wello genau das meinte ich! Wenn der Autor sich zu erkennen gibt, habe ich da kein Problem damit, wobei vielleicht die Stelle, die er sich ausgesucht hat, nicht für jeden ok ist(immerhin geht es um Leserbewertungen), beispielsweise hätte er auch im Forum einen Thread eröffnen können und den Interessierten dort verkündet, was er zu seinem neuen Buch sagen wollte. lg tassie.. Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley- |
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| Catabejas | AW: Selbstlob von Autoren | 21.11.2008, 17:49 Uhr |
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Das ist ein sehr schwieriges Thema, finde ich, zumindest was das Thema 'Autor bewertet sein eigenes Buch (positiv)' angeht. 'Eigenlob stinkt' ist für mich eigentlich ein ganz blöder Satz. Natürlich kann das auch ins Negative umschlagen, keine Frage und dann ist es nicht in Ordnung. Aber der Satz ist so stark präsent, daß man wirklich manchmal Probleme hat, einfach mal zu sagen, man habe etwas gut gemacht oder beherrsche seinen Job sehr gut (was ja nicht ausschließt, das man weiß, das man sicher auch Fehler machen kann). Sich als Autor bei Leserkritiken richtig zu bewerten, am besten noch so, daß ein Leser das nicht unbedingt mitbekommt, finde ich schon grenzwertig, weil man damit ja auch sehr gezielt Einfluß nimmt. Bei der ganzen Geschichte kommt es wirklich sehr auf das Wie an. Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose so wichtig. Antoine de Saint-Exupéry 'Der kleine Prinz' |
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