Autorinnen und Autoren » AW: Warum haben Autoren häufig Pseudonyme? (Seite 3)
| Rosina | AW: Warum haben Autoren häufig Pseudonyme? | 19.05.2009, 15:47 Uhr |
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@Charlie, ein toller Beitrag Elfriede Busenbrecher Schade, dass das jetzt hier etwas in Streiterei ausgeartet ist. Was ganz bestimmt nicht von mir beabsichtigt war. Ich komme mir gerade etwas dumm vor, weil ich erst mal nachschauen musste, was ein Ghostwriter ist. Es gibt schon Berufe, sehr interessant. "Lesen gefährdet die Dummheit!" |
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| Restitutus | AW: Warum haben Autoren häufig Pseudonyme? | 19.05.2009, 16:43 Uhr |
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Keine Schande. Es gibt die verschiedensten Arten von Ghostwritern, Rosina. Im Grunde bin ich auch einer, nur in einer etwas anderen Branche. Hauptberuflich schreibe ich nämlich technische Handbücher für die Großindustrie, und auf diesen steht am Ende nur noch der Name meines Kunden, aber niemals meiner. Die Ghostwriterei ist mithin ein (nicht) gut bezahltes, seriöses und anspruchsvolles Geschäft, das viel abverlangt und mit dem ich seit vielen Jahren den Lebensunterhalt meiner Familie sichere. Wenn mich jemand einen Ghostwriter nennt, dann ist das ein Kompliment und keine "Beleidigung sondergleichen", wie in diesem Thread jemand meinte. Ad Astra, Resti "Bei schriftstellerischen Arbeiten erholt man sich nicht, das kann ich Dir aus zehnjähriger Erfahrung für gewiß versichern, und bei Lieblingsarbeiten verdient man wenig." - Friedrich von Schiller an Christian Gottfried Körner, 4.10.1792 |
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| Vito | AW: Warum haben Autoren häufig Pseudonyme? | 19.05.2009, 17:59 Uhr |
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Naja , also ich würde das mit der Ghostwriterei etwas differenzieren... Ich fände es nicht so prickelnd wenn ich erfahren müsste das mein Lieblingsautor eigentlich zwei,drei oder mehr Personen sind , die alle unter EINEM bekannten Namen schreiben damit sich die Bücher besser verkaufen... Mir persönlich fällt da ein bekannter Fantasy Autor ein der sehr viele Bücher veröffentlicht hat . Bei einigen stellte sich Jahre später heraus das er "Mitschreiber " hatte . Die Romane waren nicht schlecht , aber im nachhinein fühl ich mich schon veräppelt .... |
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| Restitutus | AW: Warum haben Autoren häufig Pseudonyme? | 19.05.2009, 18:06 Uhr |
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Ich habe mal einen eigenen Thread zum Thema "Ghostwriting" aufgemacht (Link siehe unten), weil manchen hier anscheinend nicht klar ist, dass Ghostwriter einem seriösen, ordentlichen und hart arbeitenden Beruf nachgehen und nicht irgendwelche Straftäter sind, mit denen ein ehrbarer Autor nicht in Zusammenhang gebracht werden sollte. In diesem Thread hier geht es dagegen primär immer noch um Pseudonyme. Vito, ich gebe dir dort eine Antwort. Ad Astra, Resti "Bei schriftstellerischen Arbeiten erholt man sich nicht, das kann ich Dir aus zehnjähriger Erfahrung für gewiß versichern, und bei Lieblingsarbeiten verdient man wenig." - Friedrich von Schiller an Christian Gottfried Körner, 4.10.1792 |
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| Restitutus | AW: Warum haben Autoren häufig Pseudonyme? | 04.06.2009, 08:18 Uhr |
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Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift "Literaturen" hat eine interessante Randbemerkung zum Thema Pseudonyme. In einem Interview mit Natascha Wodin erklärt die Autorin, sie heiße eigentlich Natalja Wdowin, aber der Rowohlt-Verlag (wieder einmal Rowohlt!) habe wörtlich befunden, dass solch ein Name "deutschen Lesern nicht zuzumuten" sei, und darum auf ein Pseudonym bestanden. Für meine Begriffe ist das eine glatte Unverschämtheit. Wird man künftig auch einen Fjodor Dostojevskij, Henry Sinkiewicz oder Sergej Lukianenko mit "zumutbaren" Namen ausstaffieren wollen? "Bei schriftstellerischen Arbeiten erholt man sich nicht, das kann ich Dir aus zehnjähriger Erfahrung für gewiß versichern, und bei Lieblingsarbeiten verdient man wenig." - Friedrich von Schiller an Christian Gottfried Körner, 4.10.1792 |
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