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| tassieteufel | E-book oder "richtiges" Buch | 15.10.2008, 09:42 Uhr |
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Im Moment hört man ja ziemlich viel über das neue E-book vo Kindle, welches ja auch auf der Buchmesse vorgestellt werden soll. Es wird in den höchsten Tönen gelobt und als Revolution auf dem Buchmarkt angepriesen, ich selbst bin allerdings ein wenig skeptisch, weil ich nicht glaube, das so ein Gerät ein richtiges Buch ersetzen kann, habe allerdings auch noch kein E-book in der Hand gehabt. Natürlich hätte es einige Vorteile, schon allein Platzgründe........ Ich habe hier mal ein paar Infos zusammengetragen und würde gern wissen, was Ihr so drüber denkt! Die Buchmessehühner kommen ja vielleicht auch in den Genuss, das Gerät auf der Messe mal zu sehen........ „Bücher sind die letzte Bastion des Analogen“, sagte Amazon-CEO Jeff Bezos, und brachte vor einem Jahr seinen „Kindle“ auf den US-Markt. Das 30dkg schwere, elektronische Lesegerät oder „E-Book“ wird für Deutschland nun auf der Buchmesse vorgestellt. Drahtlos kann der Lesestoff via Internet geladen werden" "Das Problem im deutschsprachigen Raum: Die leidige Urheberrechtsfrage ist noch nicht geklärt. Wenn, dann steht eine Revolution von Gutenberg'schem Ausmaß an, beschwört die deutsche „Welt“. Eigentlich wäre das Digital Rights Management (DRM) in dem Fall einfacher zu handhaben als bei Musik oder Film – weil sich ein Buch nicht einfach raubkopieren lässt. In den USA, berichtet das Fachmagazin „c't“, konnte Amazon die Verlage nur mit einem „äußerst strikten“ DRM überzeugen, ihre Editionen als E-Books anzubieten. Mit Erfolg: Die englische Amazon.com-Bibliothek, in der man einkaufen kann, umfasst 185.000 digitale Bücher. Die, die den Kindle begrüßen, argumentieren, das Gerät werde Zielgruppen zum Lesen führen, die mit dem Buch nicht (mehr) erreichbar waren, jüngere wie ältere – die Schrift kann entsprechend der Sehkraft vergrößert werden. Und neben Arbeitsplatz, Plattensammlung und Fotoarchiv könne man nun seine Bibliothek (oder Schultasche!) – nicht schwerer als eine große Tafel Schokolade – mit sich tragen. Eigene Dokumente werden kostenlos Kindle-gerecht konvertiert, auch Zugang zu Wikipedia gibt's frei Haus. Allerdings: Der freie Speicherplatz des Geräts beträgt 180 MB, darüber hinausgehend gekaufte Bücher müssen extern auf einem Amazon-Server gespeichert werden. Und es komme durchaus vor, dass solche Server abgeschaltet werden, warnt „c't“. Auch verborgen kann man seine E-Books nicht. Setzt sich das elektronische Buch durch, schlüge es höhere Wellen als der iPod in der Musikwirtschaft: Am Buch hängen ganze Industriezweige: Papier, Druck und Handel. Doch in der Medienbranche gilt das Riepl'sche Gesetz: Neue Medien ergänzen, verdrängen etablierte aber nicht. Eben ein Buch mehr in der Bücherwand – ein E-Book" Liebe Grüße tassie... Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley- |
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| monika62 | AW: E-book oder "richtiges" Buch | 15.10.2008, 09:45 Uhr |
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...Richtiges Buch! ich brauch was zum Blättern .....da bin ich sowas von altmodisch!!!! LG monika62 Wenn man Engeln die Flügel bricht, fliegen sie auf Besen weiter ! |
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| tassieteufel | AW: E-book oder "richtiges" Buch | 15.10.2008, 09:47 Uhr |
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@monika geht mir auch so..... und wie ein neues Buch riecht!!! Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley- |
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| Pangloss | AW: E-book oder "richtiges" Buch | 15.10.2008, 09:56 Uhr |
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Ich brauche auch was zum Anfassen. Ich denke auch, letztlich hat die CD die Schallplatte auch nicht verdrängt und das Fernsehen das Buch nicht... | |
| bloodysunday | AW: E-book oder "richtiges" Buch | 15.10.2008, 10:06 Uhr |
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Ich brauch nicht nur was zum anfassen sondern auch zum ansehen. Denn ich liebe es meine Bücher im Regal stehen zu sehen und wenn ich gerad keine neuen habe, mir eins raus zu nehmen durch zu blättern und überlege ob ich es nochmal lesen soll Also keine E-books für mich. Vorallem da ja scheinbar die gefahr besteht das die Bücher einfach weg sind wenn der Speicher voll ist... |
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| Cysiay | AW: E-book oder "richtiges" Buch | 15.10.2008, 10:13 Uhr |
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ich seh auch meine Bücher viel zu gern im Regal an und brauch was zum anfassen... aber wenn ich überlege das wir alle mal älter werden und unsere Augen sich verschlechtern und whatever alles.... und man die Schrift einfach beliebig vergrößern kann, ist es nicht schlecht... also von meiner mama höre ich manchmal " Nein, das kann ich leider nicht lesen, die Schrift ist viel zu klein, davon bekomm ich abends Kopfschmerzen" ist das doch ziemlich ne coole Erfindung. Aber im großen und ganzen Richtiges Buch ! |
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| tassieteufel | AW: E-book oder "richtiges" Buch | 15.10.2008, 10:21 Uhr |
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@pangloss naja also Buch und Fernsehn kann man eigentlich nicht vergleichen und mit der Schallplatte weiß ich nicht so recht, sicher gibt es die noch, aber das ist doch ehr was für Liebhaber geworden und was die Abspielgeräte sprich Plattenspieler betrifft, so weiß ich von Freunden, das das ein arges Problem ist, da ein neues Gerät zu finden, was halbwegs erschwinglich ist und alte Geräte reparieren zu lassen kostet ein Vermögen...... Ein Freund von uns hat eine riesen Plattensammlung von der er sich auch nie trennen wird, weil er ein Sammler ist, aber als wir letztens mal drüber sprachen, meinte er, er würde die Platten kaum noch auflegen, CD Wechsler ist eben praktischer.... Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley- |
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| Pangloss | AW: E-book oder "richtiges" Buch | 15.10.2008, 10:25 Uhr |
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Jaaaa, das war doch nur ein Vergleich, aber trotzdem ist der Verkauf der Vinylscheiben wieder angestiegen... Also, ich bleib bei meinen Büchern mit echten Seiten und Papier zum Blättern. Die machen was her man kommt bestimmt auch leichter ins Gespräch, wenn man auch beim Gegenüber sieht, was da gelesen wid. |
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| Pekat | AW: E-book oder "richtiges" Buch | 15.10.2008, 10:33 Uhr |
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für unterwegs finde ich das e-book einfach praktischer, weil platzsparender. ich kann so 10 bücher mitnehmen ohne meinen koffer überzustrapazieren. die erfahrungen mit einbest. fluglinie lehrten mich das. grundsätzlich liebe ich aber das buch zum "anfassen". da schließe ich mich euch an. ich mag mein bücherregal, das beinahe überquillt, die alten exemplare, wie die neuen. ich habe diesen e-book reader in der buchhandlung gesehen, mir einen geliehen und ausprobiert. vorteil bei dem teil, es ist nicht ganz so klein wie ein pda der so - also mehr konfortabler. nachteil: die sache mit dem DRM, einige bücher bekommt man da nicht rauf, enige formate werden nicht akzepiert, unterschiedliche sprachen können zum problem werden. naja, die kinderkrakheiten eben. bleiben wir also lieber bei den "echten" büchern |
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| adhara | AW: E-book oder "richtiges" Buch | 15.10.2008, 10:33 Uhr |
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Nein, ein E-Book käme für mich als Alternative zum normalen Buch überhaupt nicht in Frage - ganz abgesehen davon, dass das Lesen am Bildschirm weniger angenehm ist, als jenes auf Papier. Es wird wohl einen Markt geben für das E-Book, doch glaube ich, dass es eine andere Käuferschaft ansprechen wird, als das traditionelle Buch | |







