Rund ums Genre Historischer Roman » AW: Sind Buchtitel immer einmalig? (Seite 3)

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anath AW: Sind Buchtitel immer einmalig? 03.06.2009, 19:37 Uhr
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Was mich echt nervt ist die Manie der Verlage, Titel "serientauglich" zu erneuern - so geschehen z.B. bei der Cadfael-Reihe von Ellis Peters. Plötzlich wurde aus "Ein Leichnam zuviel" "Bruder Cadfael und ein Leichnam zuviel". Dabei hatte ich nie das Gefühl, daß Bruder Cadfael irgendwo zuviel war... *zwinkert* Und aus "Die schwarze Keltin" wurde - na? Natürlich ! "Bruder Cadfael und die schwarze Keltin" , ein Titel der irgendwie an eine Liebesschmonzette erinnert und ein klein wenig am Inhalt des Buches vorbei geht. Naja, für Geld tun Verlage vermutlich alles.

Gecoverte Cover habe ich übrigens auch einige, besonders eklatant aufgefallen in einer Krimi-Reihe. John Maddox Roberts "Der Fluch des Volkstribuns" und "Tod eines Centurio" stehen mit dem gleichen Cover friedlich nebeneinander im Regal. Kommt ja eh' mehr auf den Inhalt an! *schaut cool*

Vergeben und vergessen ? Ich bin weder Jesus noch habe ich Alzheimer !

Restitutus AW: Sind Buchtitel immer einmalig? 04.06.2009, 08:10 Uhr
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Diese "[Held Ihrer Wahl] und X"-Titelei hat mich schon immer genervt, weil sie in meinen Augen unnötig trivial wirkt. Dabei sind die Verlage schon mal den anderen Weg gegangen: Die "Taran und X"-Reihe, die sich Lesemoni bekanntlich gerade als Sammelband angeschafft hat, bekam in in der Neuauflage vor einigen Jahren endlich Übersetzungen der viel klangvolleren Originaltitel. Sollte Harry Potter an diesem neuen Ausbruch einer schon fast ausgerotteten Titelgrippe schuld sein?

Ad Astra,

Resti

"Bei schriftstellerischen Arbeiten erholt man sich nicht, das kann ich Dir aus zehnjähriger Erfahrung für gewiß versichern, und bei Lieblingsarbeiten verdient man wenig." - Friedrich von Schiller an Christian Gottfried Körner, 4.10.1792

ChristianA AW: Sind Buchtitel immer einmalig? 11.04.2010, 14:49 Uhr
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Alle derzeit lieferbaren Buchtitel sind im VlB zu finden. Dies ist die Abkürzung für "Verzeichnis lieferbarer Titel".

Sollte es nämlich einen Titel geben, so ist er urheberrechtlich geschützt, und darf nicht ein zweites Mal vergeben werden, weshalb man einen Titel, wenn man ihn für sein Buch benutzen möchte, diesen beim VlB eintragen lassen muß.

Erst wenn das Urheberrecht abgelaufen ist, kann er auch von anderen benutzt werden.
arno AW: Sind Buchtitel immer einmalig? 12.04.2010, 19:44 Uhr
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Ich glaube dann werden da nicht alle Titel eingetragen. Die Änderung von Titeln bei den Verlagen find ich echt besch...
Soll das Bauernfängerei sein?

Gäbe küssen Flecken, wären alle Mädchen Schecken ;-) Freien gehet vor tanzen, sagte die Maid und nahm sich einen lahmen ;-)

Restitutus AW: Sind Buchtitel immer einmalig? 13.04.2010, 22:07 Uhr
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Sollte es nämlich einen Titel geben, so ist er urheberrechtlich geschützt, und darf nicht ein zweites Mal vergeben werden, weshalb man einen Titel, wenn man ihn für sein Buch benutzen möchte, diesen beim VlB eintragen lassen muß.


Die Realität ist anders. In meinem Regal steht zum Beispiel folgendes:

Schneider/Rohde: "Hessen in der Antike"
Kratzmann: "Hessen in der Antike"

Und was sollen wir hiervon halten:

Vaite/Mayer: "Unter dem Frangipani-Baum"
Couto/Schweder-Schreiner: "Unter dem Frangipanibaum"



"Bei schriftstellerischen Arbeiten erholt man sich nicht, das kann ich Dir aus zehnjähriger Erfahrung für gewiß versichern, und bei Lieblingsarbeiten verdient man wenig." - Friedrich von Schiller an Christian Gottfried Körner, 4.10.1792

Margitta AW: Sind Buchtitel immer einmalig? 14.04.2010, 08:34 Uhr
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Mir schon bei Patricia Cornwell passiert !!Schon bei 2 Titeln.Sogar Sat 3 hat ein neues Buch vorgestellt und ich Blödel bin darauf reingefallen und habe es gekauft !!!!
ChristianA AW: Sind Buchtitel immer einmalig? 18.04.2010, 13:49 Uhr
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1


Sollte es nämlich einen Titel geben, so ist er urheberrechtlich geschützt, und darf nicht ein zweites Mal vergeben werden, weshalb man einen Titel, wenn man ihn für sein Buch benutzen möchte, diesen beim VlB eintragen lassen muß.


Die Realität ist anders. In meinem Regal steht zum Beispiel folgendes:

Schneider/Rohde: "Hessen in der Antike"
Kratzmann: "Hessen in der Antike"

Und was sollen wir hiervon halten:

Vaite/Mayer: "Unter dem Frangipani-Baum"
Couto/Schweder-Schreiner: "Unter dem Frangipanibaum"




Das ist leider richtig, sollte es aber nicht sein.

Eventuell aber sind bei einigen Büchern, wie gesagt, das Urheberrecht abgelaufen, dann kann man nichts dagegen tun.

Außerdem ist es auch rein logisch, wenn Buchtitel geschützt sind, dann kann man nämlich nicht mit dem erfolgreichen Titel eines anderen ein leichtes Geschäft machen...

Und was das mit dem "Frangipanibaum" betrift: Da es anscheinend unterschiedlich geschrieben wird, sind es auch zwei unterschiedliche Buchtitel...
klarabraun AW: Sind Buchtitel immer einmalig? 19.04.2010, 12:54 Uhr
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Ich hab' mich leider auch schon mal vergriffen - hab' nur auf den Titel und nicht den Autor geachtet.
Hatte dann "Fear" von Jeff Abbot statt von Scott Frost zu Hause stehen.
Ähnlich erging´s mir auch bei
"Das letzte Ritual" von Yrsa Sigurdadottir - bekommen hab' ich das Buch dann von Jorge Saralegui
*schulterzuck*
Kann ja mal passieren *zwinkert*

Bin weggegangen um mich selbst zu finden. Sollte ich zurückkommen, bevor ich wieder da bin, haltet mich fest.

arno AW: Sind Buchtitel immer einmalig? 19.04.2010, 14:20 Uhr
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Ich hab heut Mondschatten aufgerufen von Donna Gillespie da gibt es tatsächlich 4 Autoren die den gleichen Titel verwenden. Ich hab da nicht weiter nachgehakt vielleicht sind es ja noch ein paar mehr.

Gäbe küssen Flecken, wären alle Mädchen Schecken ;-) Freien gehet vor tanzen, sagte die Maid und nahm sich einen lahmen ;-)

Restitutus AW: Sind Buchtitel immer einmalig? 23.04.2010, 20:29 Uhr
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Schneider/Rohde: "Hessen in der Antike"
Kratzmann: "Hessen in der Antike"

Eventuell aber sind bei einigen Büchern, wie gesagt, das Urheberrecht abgelaufen, dann kann man nichts dagegen tun.


Es gibt noch einen anderen Weg:
Beide o.g. Bücher sind nämlich 2006 erschienen, also war der Titelschutz wohl einfach nicht schnell genug.

"Bei schriftstellerischen Arbeiten erholt man sich nicht, das kann ich Dir aus zehnjähriger Erfahrung für gewiß versichern, und bei Lieblingsarbeiten verdient man wenig." - Friedrich von Schiller an Christian Gottfried Körner, 4.10.1792

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