Rund ums Genre Historischer Roman » AW: Wieder Buchpreisbindung... (Seite 13)
| Restitutus | AW: Wieder Buchpreisbindung... | 21.06.2009, 21:01 Uhr |
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Das ist mir schon klar, Katharina. Trotzdem finde ich das als Schätzpreis für einen NEUEN Autor schon ziemlich erstaunlich. Mit welchen Auflagen startet man denn im angelsächsischen Raum? "Bei schriftstellerischen Arbeiten erholt man sich nicht, das kann ich Dir aus zehnjähriger Erfahrung für gewiß versichern, und bei Lieblingsarbeiten verdient man wenig." - Friedrich von Schiller an Christian Gottfried Körner, 4.10.1792 |
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| Frank | AW: Wieder Buchpreisbindung... | 21.06.2009, 22:16 Uhr |
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Dürfte (wie überall) abhängig vom Verlag, der Promotion etc sein.
Dude: Mir pinkeln die auf den bekackten Teppich ! Walter: Der Teppich hat das Zimmer erst richtig gemütlich gemacht, hab ich recht ? |
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| ChristianA | AW: Wieder Buchpreisbindung... | 18.04.2010, 14:06 Uhr |
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Wenn ich es richtig gesehen habe, ging es ja eigentlich mal um die Buchpreisbindung - und dazu muß ich sagen, daß ich sie persönlich (!) für sehr gut finde. Einmal würde ich es nicht schön finden, wenn mein Buch bei irgendeinem Anbieter "verramscht" würde, dies bräche mir das Herz (!), und außerdem ist es denn nicht so, daß auch ein Autor für sein Werk, an dem er meistens (solange es ein guter Buch ist) viel Kraft und Energie gesteckt hat, eine Anerkennung auch in Geldform erhalten sollte? Dies kann er aber im Allgemeinen nur dann, wenn das Buch nicht für´n Pfennig fünfzig zu bekommen ist - man denke nur an die 40% vom Verkaufspreis, die allein schon der Buchhandel für jedes Buch haben will. Dann noch Herstellugskosten jeder Art -wenn das Buch zu preiswert ist, bleobt für den Autor nicht mehr ebeb viel übrig, aber dies nur am Rande. |
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| Restitutus | AW: Wieder Buchpreisbindung... | 23.04.2010, 20:33 Uhr |
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Verramscht werden die Bücher sowieso irgendwann - im modernen Antiquariat nämlich. Das passiert sogar mit Restauflagen von Bestsellerautoren. Und nicht unbekannt ist auch die Praxis, beim Herstellungsprozess systematisch kleine Fehler einzustreuen, damit man die Buchpreisbindung als "Mängelexemplar" umgehen kann. Grundsätzlich gilt die Buchpreisbindung eher dem Schutz der kleinen Buchhandlungen als dem der Autoren, weil die ersteren sonst von den Dumpingpreisen der Hugenhabels erdrückt würden. "Bei schriftstellerischen Arbeiten erholt man sich nicht, das kann ich Dir aus zehnjähriger Erfahrung für gewiß versichern, und bei Lieblingsarbeiten verdient man wenig." - Friedrich von Schiller an Christian Gottfried Körner, 4.10.1792 |
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| ChristianA | AW: Wieder Buchpreisbindung... | 25.04.2010, 07:54 Uhr |
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Verramscht werden die Bücher sowieso irgendwann - im modernen Antiquariat nämlich. Das passiert sogar mit Restauflagen von Bestsellerautoren. Und nicht unbekannt ist auch die Praxis, beim Herstellungsprozess systematisch kleine Fehler einzustreuen, damit man die Buchpreisbindung als "Mängelexemplar" umgehen kann. Ich fürchte, ich habe mich falsch ausgedrückt. Natürlich geht es bei der Bpb in erster Linie um die kleinen Buchhandlungen, damit sie nicht wegsterben - aber mir persönlich täte es eben leid, bei welchem Anbieter auch immer, mein Buch für ein paar Groschen herumliegen zu sehen - im Antiquariat ist das alles ein wenig anders Nichts für ungut |
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