Rund ums Genre Historischer Roman » AW: Covergestaltung und Klappentexte (Seite 4)
| olympia | AW: Covergestaltung und Klappentexte | 20.11.2009, 18:14 Uhr |
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Tassieteufel, Also da bin ich völlig deiner Meinung!! Es gibt so schön gestaltete Bücher, wo man wirklich merkt, dass sich jemand Gedanken und Mühe bei der Covergestaltung gemacht hat. Keine Ahnung was sich die Verlage oft denken. Meinen sie, es spiele gar keine Rolle wie die Optik des Buches ist? Große Verlage wissen doch um das Marketing, was einen schon etwas verwundert, wenn dann oft so daneben gegriffen wird... Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder meint, dass er genug davon hat. R. Descartes |
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| toma | AW: Covergestaltung und Klappentexte | 20.11.2009, 18:23 Uhr |
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Auf zwei meiner liebsten Bücher bin ich durch das Cover aufmerksam geworden: "Wald der Erwartung" hat mir vom Titel her überhaupt nichts gesagt, ABER die Abbildung aus dem "Stundenbuch des Herzogs von Berry", der der Großonkel der Hauptfigur CHARLES von ORLEANS war. Und nach "die zwölfte Nacht" habe ich sofort gegriffen, weil ich das Portrait von Catherine Parr sofort erkannt habe Dass das Buch dann TATSÄCHLICH ihre Geschichte erzählt, war natürlich umso schöner. |
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| tassieteufel | AW: Covergestaltung und Klappentexte | 20.11.2009, 18:39 Uhr |
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@olympia, ich kann mir das auch nicht erklären, entweder ist es wirklich Bequemlichkeit in Zusammenhang mit "so billig und schnell wie möglich" oder bei den Verlagen herrscht der Glaube, daß dem Leser solche Cover tatsächlich gefallen, hier im Thred wurde ja sowas erwähnt. Natürlich gibt es auch sehr schön gestaltete Cover und Geschmack ist auch wieder verschieden, wovon sich der eine angesprochen fühlt, mißfällt dem anderen. Ich denke, eine Möglichkeit wäre, auch den Autor in die Covergestaltung mit einzubeziehen, so wie ich das verstanden habe, scheinen Autoren/Innen dabei wohl bis jetzt kein Mitspracherecht zu haben..... Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley- |
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| muprl | AW: Covergestaltung und Klappentexte | 22.11.2009, 18:41 Uhr |
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Ich möchte doch noch ein bisschen gegen das "Verlagsbashing" hier sprechen. Wie bereits erwähnt wurde, gibt es auch (und zwar genügend!) Beispiele für eine durchdachte, gelungene oder gar außergewöhnliche Covergestaltung. Und es wurde in der Diskussion hier auch schon erwähnt, dass ja die Bücher mit "angeschnittenen Frauenköpfen" tatsächlich meist der "leichten Kost" angehören. Daraus würde ich allerdings nicht nur folgern, dass der Verlag sich bei leichter Kost keine Mühe gibt (wieso auch?), sondern, dass es auch darum geht, dem Leser bereits durch das Cover zu verdeutlichen, womit er es hier zu tun hat. Die meisten Leser, die sich für Iny Lorentz begeistern, werden nicht enttäuscht sein, wenn sie zu einem Buch mit ähnlichem Cover, z.B. von Sabine Ebert, greifen. Es geht eben auch darum, dem Leser die Orientierung zu erleichtern. Und das funktioniert halt auch umgekehrt. Leser wie MariaAmalia und arthez, die die anspruchsvollere Lektüre bevorzugen, wissen bei einem abgeschnittenen Frauenkopf im typischen Histo-Look sofort, dass das wahrscheinlich nichts für sie ist. Das mit den falschen Klappentexten finde ich allerdings auch nicht in Ordnung. Da gibt's keine Entschuldigung. |
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| anath | AW: Covergestaltung und Klappentexte | 05.01.2010, 00:37 Uhr |
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Gerade eben habe ich mal wieder die lieblose,möglichst billige Abfertigung eines Histo-Romans gesehen. Vor einiger Zeit habe ich "Falkenjagd" gelesen und hatte das Cover noch ganz gut im Kopf (Buch steht ja auch hier im Regal). Jetzt las ich eben die Rezension zu "Die Bastardin" und dachte :"Das Cover kennst du doch ?". Und richtig : Das gleiche Cover wie "Falkenjagd", abgesehen von ein paar unwesentlichen Änderungen. Wie schäbig ! Ich habe "Die Bastardin" nicht gelesen, aber ich finde, jeder Roman hat sein eigenes Cover verdient. So wird beiden Romanen Unrecht getan. Ich hatte mich bei "Falkenjagd" schon über die Beliebigkeit des Covers geärgert, Hauptsache eine blonde Maid in Not, bloß keine Gedanken an Rokoko-Mode verschwenden,wann der Roman spielt ist sch..egal. Jetzt taucht Blondi auf einem Mittelalter-Roman auf, das Kostüm paßt immer noch nicht zu eit, aber was soll's, Hauptsache billig ! Interessant nur : Das eine Buch bei Blanvalet erschienen, das andere bei Piper, gibt's da etwa connections ? Vergeben und vergessen ? Ich bin weder Jesus noch habe ich Alzheimer ! |
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| toma | AW: Covergestaltung und Klappentexte | 05.01.2010, 07:35 Uhr |
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Die Cover von "die Hüter der Rose" - Rebecca Gablé und "der Illumimator" - Brenda Vantrease sind auch nach dem selben Gemälde gestaltet. Ist mir zwar sofort aufgefallen, aber ich finde, es passt zu beiden Büchern und die Ausführung ist nicht GENAU gleich, sodass ich es "durchgehen" lassen kann |
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| Lobo | AW: Covergestaltung und Klappentexte | 05.01.2010, 13:16 Uhr |
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Bei meinem Buch habe ich wirklich Glück gehabt, das der Verlag, der sonst auch gern die abgeschnittenen Frauenköpfe nimmt, sich diesmal etwas ganz anderes ausgedacht hat. Vielleicht hat es geholfen, das ich schon im Vorfeld gesagt hatte, ich wollte nicht in diese Kategorie. LG Ulf Der Bastard von Tolosa, Droemer 2009 Homepage: www.ulfschiewe.de Mein Blog: http://ulfschiewe.wordpress.com |
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| tweedy39 | AW: Covergestaltung und Klappentexte | 05.01.2010, 13:45 Uhr |
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Das Buch hätte aber auch gar nicht in die Kategorie gepasst Die entscheidenden Probleme, die wir haben, können nicht auf derselben Denkebene gelöst werden, auf der wir sie erschaffen haben - Albert Einstein - |
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| anath | AW: Covergestaltung und Klappentexte | 05.01.2010, 16:29 Uhr |
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toma, mal ehrlich, es gibt ein paar Millionen Gemälde,Zeichnungen und Wandteppiche die man als Vorlage nutzen kann. Es gibt Grafiker / Illustratoren, die in der Lage sind, sich was einfallen zu lassen (die aber auch was kosten). Kein Buch hat es verdient, und ( @ muprl) sei es noch so leichte Kost, mit dem gleichen Cover wie ein anderes Buch zu erscheinen. Sicher sind bildliche Darstellungen aus dem Mittelalter nicht so häufig wie z.B. Gemälde aus dem Barock, aber wozu weren die Covergestalter denn eigentlich bezahlt wenn dann so was bei raus kommt? Allein der Bestand der Stiftung Preußisches Kulturerbe reicht für ein paar hundert Histos, gar nicht davon zu reden, was sich so im Prado,im Louvre oder der Eremitage rumtreibt. Vergeben und vergessen ? Ich bin weder Jesus noch habe ich Alzheimer ! |
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| toma | AW: Covergestaltung und Klappentexte | 05.01.2010, 17:57 Uhr |
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@anath Mit "durchgehen lassen" habe ich nicht gemeint, dass ich es GUT finde Es hat mich nur nicht direkt gestört, so wie z.B. das SELBE Kitschbild beim "Ritter der Königin" - Elizabeth Chadwick und "Herrin der Täler" - Jennifer Roberson. Das scheint zwar zum Titel des ersten Buches zu passen, NUR trug William Marshal in Wirklichkeit den Ehrennamen "Ritter der KÖNIGE" und zu SEINER Zeit hatten Frauen nicht das Recht zum Ritterschlag ... ICH muss immer an PRINZ EISENHERZ denken, wenn ich das Bild sehe |
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