Rund ums Genre Historischer Roman » Wie schafft Ihr den Übergang zu einem neuen Buch?
| adhara | Wie schafft Ihr den Übergang zu einem neuen Buch? | 31.08.2010, 19:40 Uhr |
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Hallo zusammen Immer wieder mal nimmt mich ein Buch so gefangen, dass es mir schwer fällt, mich anschliessend auf eine neue Geschichte einzulassen. Das gelesene Buch wirkt manchmal sehr lange in mir nach. Wie schafft Ihr den Übergang zu einem neuen Roman? Lest Ihr eine bestimmte Zeit nichts Neues? Oder ist das für Euch kein Problem? |
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| Catabejas | AW: Wie schafft Ihr den Übergang zu einem neuen Buch? | 31.08.2010, 20:07 Uhr |
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Wenn mich ein Buch so packt, daß ich danach fast schon einen Kater entwickele, kann ich danach nicht einfach was anderes anfangen. Meist mache ich dann etwas ganz anderes, Stricken, Basteln, am PC rumsurfen, eher etwas, wo ich in Gedanken noch in der Geschichte bleiben kann. Und sehr oft lese ich als nächstes zum Beispiel erst mal ein National Geographic Heft, bevor ich mich auf eine neue Geschichte einlassen kann. Bis dahin dauert es mindestens eine ganzen Tag, unter Umständen vielleicht auch länger. Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose so wichtig. Antoine de Saint-Exupéry 'Der kleine Prinz' |
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| chrissy85 | AW: Wie schafft Ihr den Übergang zu einem neuen Buch? | 31.08.2010, 20:34 Uhr |
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Ich habe in meinem Urlaub "Die Tore der Welt" gelesen, bin kurz vor Urlaubsende fertiggeworden, ich musste zwei Tage warten, bis ich mich auf ein neues Buch einlassen konnte. Habe in den zwei Tagen eine Rezension geschrieben, bisschen gesurft... einfach die Geschichte noch mal durchgegangen, dann konnte ich was anderes anfangen. Das geht mir nicht mit allen Büchern so, manchmal kann ich auch gleich im Anschluss ein anderes Buch anfangen. Es kommt immer drauf an, wie lange mich das Buch begleitet hat und wie sehr mich die Geschichte wirklich gepackt hat. Und "Die Tore der Welt" haben mich gepackt...!!! Liebe Grüße, chrissy |
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| Lexa | AW: Wie schafft Ihr den Übergang zu einem neuen Buch? | 31.08.2010, 21:05 Uhr |
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Nach einem besonders guten Buch ist es auch für mich sehr schwer, einen passenden Anschluß zu finden. Es kann passieren, daß ich drei, vier Bücher anfange und wieder weglege, weil ich im Kopf noch mit dem vergangen beschäftigt bin und keines davon dem das Wasser reichen kann. Gut bewährt hat sich in so einem Fall, ein mir bereits bekanntes und geliebtes Buch zu lesen. Lieber barfuß als ohne Buch |
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| Margitta | AW: Wie schafft Ihr den Übergang zu einem neuen Buch? | 31.08.2010, 21:09 Uhr |
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Wenn ich so ein fesselndes hist.Buch gelesen habe,lese ich meist etwas ganz anderes.Evtl. Krimi oder einen Roman .Oder ich lese ein Buch das ich noch einmal lesen wollte. |
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| Jini | AW: Wie schafft Ihr den Übergang zu einem neuen Buch? | 31.08.2010, 21:56 Uhr |
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Also ich kann ebenfalls nicht sofort zum nächsten Buch greifen, da ich es sehr schön finde noch ein wenig in der schönen Geschichte zu schwelgen und darüber nachzudenken. Aber so ganz ohne lesen ist ja auch nix, daher greife ich dann meistens zu einem wissenschaftlichen Fachbuch, hat zwar eigentlich auch immer was mit Geschichte zu tun, aber das kann man ja nicht vergleichen. Imagination is more important than knowledge. |
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| Tigo | AW: Wie schafft Ihr den Übergang zu einem neuen Buch? | 01.09.2010, 00:17 Uhr |
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Wenn mich ein Buch so sehr gepackt hat, dass ich am Ende glaube einen Freund verloren zu haben - dann brauche ich danach eine Pause. Dann gebe ich dem Buch und mir noch ein wenig Zeit zum Nachwirken. Das hat es sich dann aber auch verdient! ... |
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| tassieteufel | AW: Wie schafft Ihr den Übergang zu einem neuen Buch? | 01.09.2010, 09:02 Uhr |
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Eigentlich lasse ich jedes Buch nach dem Auslesen sich erstmal etwas "setzen", ich denk noch mal drüber nach, was ich besonders mochte oder auch nicht, schreib ev. einen Lesekommentar. Wenn mich ein Buch ganz besonders gepackt hatte, lese ich danach meist etwas Genrefremdes, weil ein ähnlicher Roman meist nicht an den "Volltreffer" heranreicht und das wäre dem neuen Buch gegenüber doch unfair, wenn es allerdings um eine Buchreihe handelt, lese ich oft, wenn schon vorhanden, den nächsten Teil der Serie. liebe Grüße tassie Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley- |
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| CharlieLyne | AW: Wie schafft Ihr den Übergang zu einem neuen Buch? | 01.09.2010, 09:09 Uhr |
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Mich freut, dass es offenbar vielen genauso geht wie mir. Man hat ja zuweilen den Eindruck, der Grossteil der Leser stuerze sich uebergangslos von einer Geschichte in die naechste - und das tut mir immer irgendwie um die Geschichten weh, die ja in uns noch ein bisschen weiter leben und arbeiten wollen. Ich muss ja sehr viel Fachliteratur fuer Recherchen lesen, weshalb ich das dann einfach zwischen Romanen intensiver mache. Sofort den naechsten Roman fange ich nur an, wenn das Buch mich voellig kalt gelassen hat: Dann giere ich meistens nach einem, den ich liebe und der mich sozusagen wieder aufwaermt. Wenn der Roman mich bewegt hat, lasse ich ihm und mir Zeit, ineinander nachzublaettern. Und dass ich gleich noch einmal von vorne begonnen habe, ist mir auch schon passiert. Alles Liebe von Charlie Codename "Max" 28. Januar 2012 |
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| IrisKammerer | AW: Wie schafft Ihr den Übergang zu einem neuen Buch? | 01.09.2010, 09:19 Uhr |
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Das weiß ich gar nicht ... Ich lese ja im Grunde dauernd, sei's Fachliteratur, allgemeine Recherche, Bibliographien, Artikel, aber auch Romane und Erzählungen. Ich lese auch immer sehr viel parallel - allerdings nie mehr als einen Roman gleichzeitig. Aber die fiktionalen Sachen schieben sich immer irgendwie dazwischen. Weil es mich gerade aus dem Regal oder im Buchladen angesprungen hat. Weil ich gerade in einem meiner Stapel darauf gestoßen bin. Wie auch immer. Und Romane, die mich nicht auch neben dem Lesen beschäftigen, "verliere" ich "unterwegs" gerne. Manchmal sogar wortwörtlich. "Die 13. Stunde" ist gestern bei mir eingetroffen, aber gelesen hatte ich das Ding ja schon als Druckdaten-PDF. "Und Hochmut ists, wodurch die Engel fielen, Woran der Höllengeist die Menschen fasst." (Friedrich Schiller, Die Jungfrau von Orléans) |
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