Rund ums Genre Historischer Roman » Was mögt Ihr/mögt Ihr nicht an Buchreihen?
| tassieteufel | Was mögt Ihr/mögt Ihr nicht an Buchreihen? | 03.09.2010, 11:12 Uhr |
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Ich lese hauptsächlich historische Krimis und da auch sehr gern Bücherreihen, bin ein bekennender Seriensüchtling *lach*. An Buchreihen mag ich, das man das Leben und die Entwicklung von lieb gewonnenen Protagonisten weiter verfolgen kann und das in Kombination mit einer spannenden, interessanten Geschichte und/oder einem Krimifall. Weniger gut gefällt mir, das oft Bücher einer Reihe nach Schema F ablaufen oder eine erfolgreiche Buchreihe letztendlich ewig in die Länge gezogen wird und dann gelingt es ja den Autoren auch nicht immer, eine Buchreihe konstant auf dem gleichen hohen Level zu halten. Wie ist das bei Euch? Habt Ihr Lieblingsreihen? ? Oder mögt Ihr Buchreihen gar nicht? Liebe Grüße tassie Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley- |
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| adhara | AW: Was mögt Ihr/mögt Ihr nicht an Buchreihen? | 03.09.2010, 11:22 Uhr |
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Leider habe ich bis jetzt kaum eine Buchreihe (ausser meinen geliebten Tante Dimitys) gelesen, die mich über längere Zeit bei der Stange halten konnte. Es ist wohl auch für die Autoren sehr anspruchsvoll, eine Gruppe von Hauptpersonen in immer neue und spannende Geschichten stolpern zu lassen. Da gebe ich zu, dass ich nach dem dritten oder vierten Buch meistens das Gefühl habe, es wiederhole sich zu viel... Nach meinem Empfinden ein schlechtes Beispiel ist Harry Potter - der von einer witzigen Geschichte langsam ins Horror-Genre gleitet. Aber ich weiss, das sich mit dieser Ansicht ziemlich alleine stehe. Ganz übel finde ich auch die Gabaldon-Reihe, die nach meinem Empfinden ins Absurde spaziert |
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| CharlieLyne | AW: Was mögt Ihr/mögt Ihr nicht an Buchreihen? | 03.09.2010, 11:30 Uhr |
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Ich gehoere zu denen, die Reihen ueberhaupt nicht moegen. Wenn in der Besprechung schon "erster Band einer Reihe" o.ae. steht, schreckt mich das ab. (Ausnahmen gibt es natuerlich auch, gerade bei Krimis. Aber wenige.) Mich stoert, dass ich das grosse Drama einem Autor einmal glaube - aber kein zweites Mal. Wenn also Figuren ein haarstraeubendes Abenteuer nach dem anderen erleben, wenn ein Ermittler an jedem seiner Faelle emotional hoch beteiligt ist oder seine Schwester/Verlobte/Friseuse unter den Ermordeten findet, dann geht mir das auf die Nerven. Ich moechte nie von einem Roman, der mir gefiel, eine Fortsetzung lesen (auch da gibt es natuerlich Ausnahmen) - es sei denn, die Fortsetzung handelt z.B. von der naechsten Generation. Aber auch da hat es der Autor schwerer, mich zu fesseln, als mit einem neuen Buch. Ich fuercht' mich vor dem Kenn-ich-schon-Gefuehl. Gerade im Genre Krimi/Thriller, das ich sehr gern lese, freue ich mich ueber Autoren, die mit jedem Buch eine brandneue, mich ueberraschende Geschichte erzaehlen. Sogenannte Spin-offs mag ich auch ueberhaupt nicht. Ich wuensche mir jede Geschichte ganz rund, ganz in sich abgeschlossen und so komplett, dass es von diesen Figuren, dieser Grundidee nichts weiter gibt als eben diesen Roman. Herzlich, Charlie Codename "Max" 28. Januar 2012 |
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| tassieteufel | AW: Was mögt Ihr/mögt Ihr nicht an Buchreihen? | 03.09.2010, 11:31 Uhr |
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@adhara, ich denke mal das z.B. die Gabldon Reihe ein typisches Beispiel dafür ist, wenn etwas sehr erfolgreiches episch in die Länge gezogen wird, die ersten Bücher mochte ich noch, hab aber dann nach dem 4. teil die Segel gestrichen. Eine Buchreihe, bei der (für mich) jeder Teil ein Volltreffer war ist z.B. die Comissario Tron Reihe von Nicolas Remin, da kann ich es schon gar nicht mehr erwarten, bis der nächste Teil kommt Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley- |
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| tweedy39 | AW: Was mögt Ihr/mögt Ihr nicht an Buchreihen? | 03.09.2010, 11:44 Uhr |
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Ich habe festgestellt, dass ich mir Trilogien noch gefallen lasse, aber alles was in einer "Endlosschleife" läuft mich irgendwann nicht mehr fesselt. Bei Gabaldon habe ich nach Band 4 aufgehört (die 4 allerdings haben mir gut gefallen). Wobei ich allerdings auch festgestellt habe gibt es viele Autoren die zwar keine Serien schreiben, im Endefekt steht aber immer das Gleiche drin (nur andere Namen) Gruss tweedy Die entscheidenden Probleme, die wir haben, können nicht auf derselben Denkebene gelöst werden, auf der wir sie erschaffen haben - Albert Einstein - |
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| Lexa | AW: Was mögt Ihr/mögt Ihr nicht an Buchreihen? | 03.09.2010, 11:58 Uhr |
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Seit der 14. Angelique-Folge, das ist Jahrzehnte her, habe ich die Nase voll von Buchreihen. Eine rühmliche Ausnahme ist die Dina-Triologie von Herbjorg Wassmo. Aber auch hier hatte ich mir erst den ersten Band angeschafft, um überhaupt zu sehen, ob das Bücher für mich sind. Ich würde niemals eine gesamte Reihe auf einmal kaufen. Liebe Grüße Lexa Lieber barfuß als ohne Buch |
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| tassieteufel | AW: Was mögt Ihr/mögt Ihr nicht an Buchreihen? | 03.09.2010, 11:58 Uhr |
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@Charly, da hast Du natürlich recht, grad bei Krimireihen wo kein "polizeilicher Emittler" am Werke ist, muß man schon drüber hinwegsehen können, daß die nette kleine Dame von nebenan alle 4 Wochen über eine Leiche fällt, aber ich kann damit gut leben liebe Grüße tassie Der wahre Zweck eines Buches ist, den Geist hinterrücks zu eignem Denken zu verleiten. -Christopfer Morley- |
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| Larna | AW: Was mögt Ihr/mögt Ihr nicht an Buchreihen? | 03.09.2010, 12:14 Uhr |
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Was sind denn "Spin-offs"? Lieben Gruß Larna "Lieber Orangenhaut als gar kein Profil" (Ina Müller) |
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| adhara | AW: Was mögt Ihr/mögt Ihr nicht an Buchreihen? | 03.09.2010, 12:41 Uhr |
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@Larna Spin-off ist ein Handlungsstrang um eine Nebenfigur, der sich zur einer eigenen Geschichte, oft einer eigenen Reihe aufbaut. Bei Diana Gabaldon ist das etwa der Strang um Lord John... |
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| Catabejas | AW: Was mögt Ihr/mögt Ihr nicht an Buchreihen? | 03.09.2010, 12:56 Uhr |
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Ich habe sehr viele Buchreihen im Regal stehen. Im Prinzip mag ich sie schon, aber bei einigen habe ich tatsächlich (erst mal?) Schluß gemacht (Kay Scarpetta-Reihe zum Beispiel, wobei ich hier auf das TB zu Scarpetta warte, was hoffentlich wieder einen vernünftigen Plot verspricht, oder die Lynley-Havers-Reihe). Teilweise wird es aber echt zu viel. Schon bei Bruder Cadfael habe ich arge Probleme, die Reihe am Stück zu lesen, obwohl die Bücher relativ dünn sind und ich die Reihe eigentlich liebe. Ein sehr heftiges Beispiel ist 'Das Rad der Zeit' von Robert Jordan - ich bin immer noch am Überlegen, ob ich die restlichen Bücher kaufen soll, komplett drauf verzichten oder alles abstoßen und die Bücher dann noch mal in der Ausgabe des Originalformats neu kaufen (drei der Taschenbücher in einem Band) - wobei ich schon beim letzten Lesen erhebliche Probleme hatte, die bis dahin gekauften Bücher durchzulesen obwohl ich den Beginn immer wunderbar fand. Eine überschaubare Reihe (Trilogie oder fünf/sechs Bände wie zum Beispiel bei meinen Lieblingsreihen von David Eddings) finde ich dagegen große Klasse. Obwohl da gewisse Autoren heute auch schon mogeln (Pierre Grimbert oder noch schlimmer Richard Schwartz). Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose so wichtig. Antoine de Saint-Exupéry 'Der kleine Prinz' |
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