Rund ums Genre Historischer Roman » AW: Pseudonyme (Seite 2)
| CharlieLyne | AW: Pseudonyme | 25.01.2012, 13:50 Uhr |
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Ach Gott ja, das Buch von Elena Santiago muss ich mir ja auch noch kaufen. Mein armes Konto ... Codename "Max" 28. Januar 2012 |
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| tweedy39 | AW: Pseudonyme | 25.01.2012, 13:52 Uhr |
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Ach Gott ja, das Buch von Elena Santiago muss ich mir ja auch noch kaufen. Du sagst es Die entscheidenden Probleme, die wir haben, können nicht auf derselben Denkebene gelöst werden, auf der wir sie erschaffen haben - Albert Einstein - |
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| CharlieLyne | AW: Pseudonyme | 25.01.2012, 13:59 Uhr |
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Am schlimmsten finde ich (sorry fuer's off-topic!) den Thread mit den zehn Lieblingsromanen 2011. Der hat mich schon derart ruiniert, dass ich mir verboten habe, den aufzuklicken ... Aber zurueck zum Thema: Ich finde deine Eindruecke zu Elena Santiago hochinteressant. Wuerdest du also sagen koennen, Elena Santiago ist noch mehr Charlotte Thomas als Charlotte Thomas? (Bei uns heisst das: She outthomased Thomas ... deutlich einfacher.) Herzliche Gruesse von Charlie Codename "Max" 28. Januar 2012 |
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| adhara | AW: Pseudonyme | 25.01.2012, 14:11 Uhr |
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Mir geht es grundsätzlich so, dass ich nicht alle Romane einer Autorin oder eines Autors genau gleich gut mag - je nachdem, ob mir das Thema zusagt oder mich irgend ein Detail besonders stark berührt, gefällt mir der Roman. Das schon innerhalb eines einzigen Genres. Da wundert es mich nicht, dass dies über mehrere Genres nicht genau gleich - oder noch ausgeprägter - der Fall ist. Höchst fragwürdig finde ich, wenn aus den Pseudonymen Teil-Geheimnisse gemacht werden. Wenn also jedermann zwar weiss, dass hinter Isabel Beto die Autorin Sabine Wassermann steckt, der Verlag aber eine Wischi-Waschi-Bio veröffentlicht und nicht offen legt, wer dahinter steckt. Das ist jetzt aber auf keinen Fall ein Votum GEGEN Pseudonyme. Ich finde es nämlich grundsätzlich richtig, dass sich Autorinnen/Autoren schützen und sich für ihre Arbeit einen entsprechenden Namen zulegen. |
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| CharlieLyne | AW: Pseudonyme | 25.01.2012, 14:19 Uhr |
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Ich glaube, ich habe dazu schon einmal etwas gesagt, tue es aber nochmal. Fuer die Wahl eines solchen Pseudonyms kann es viele Gruende geben. Die wenigsten liegen beim Autor und die wenigsten sind (in meinen Augen) fragwuerdig. Der vielleicht haeufigste: Ein Autor verkauft sich einfach nicht gut genug. Die Buchhaendler sagen: Den Hansi Karlmann bestellen wir nicht mehr. In dem Fall kann der Verlag den Autor fallen lassen. Oder ihm anbieten, unter dem Pseudonym Karli Hansemann noch einmal neu zu starten. Ein weiterer: Die Buchhaendler sagen: Was, die Rosie Herzlieb schreibt jetzt Hardcore Thriller? Da rennen uns ja die Kaeufer die Bude ein, die erwarten von der doch Liebesschnulzen! Der Verlag legt dem Autor nahe: Entweder Sie nennen sich jetzt Ross Heartless oder wir kommen nicht zusammen ... Und noch einer: Der Autor veroeffentlicht bei einem Verlag, der ihn aber nur alle zwei Jahre bringen will. Der Autor hat jedoch sechs Kinder, drei Hunde und ne Oma zu fuettern ... Da hilft nur die Hinzunahme eines weiteren Verlags. Der erste schimpft: Wat? Unsere Susi Super wollt ihr rausbringen? Gibt's nicht, Susi Super bringen nur wir. Susi Super kann nun entweder die Oma verhungern lassen, die Hunde ins Tierheim bringen oder sich bereit erklaeren, als Marion Mega ein zweites Standbein zu eroeffnen. Es gibt noch andere. Klar. Aber ich finde all diese verstaendlich. Herzliche Gruesse von Charlie Codename "Max" 28. Januar 2012 |
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| dumassa | AW: Pseudonyme | 25.01.2012, 15:00 Uhr |
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Irgendwie scheint mir diese Pseudonym-Manie ein sehr deutsches Phänomen von Schubladen-Denken zu sein. Nicht dass es nicht auch in anderen Ländern gibt, aber in England schreibt Rose Tremain einen der besten Histo-Romane aller Zeiten ("Restoration"), und einige Jahre später erscheint mit "The Road Home" etwas völlig anderes, aber ebenso Überwältigendes. Und niemand käme auf die Idee, der Frau für jedes Genre ein eigenes Pseudonym zu verpassen.
LG Andrea |
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| anne0815 | AW: Pseudonyme | 25.01.2012, 15:26 Uhr |
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Hm, ich frage mich auch manchmal, warum manche Autoren unter 2 oder mehr Namen, selbst in ein und demselben Genre, schreiben. So merkt man z.B. bei Mara Volkers recht bald, daß es sich tatsächlich um Iny Lorentz handelt - jedenfalls meiner Meinung nach |
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| lesemoni | AW: Pseudonyme | 25.01.2012, 18:51 Uhr |
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Auch Petra Schier wird in Zukunft ein offenes Pseudonym haben ,und zwar Mila Roth für Action- Romance -Romane die aber nur als e-book erscheinen..... Ein Leben ohne Liebe ist wie ein Buch ohne Inhalt |
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| tweedy39 | AW: Pseudonyme | 25.01.2012, 22:52 Uhr |
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Aber zurueck zum Thema: Ich finde deine Eindruecke zu Elena Santiago hochinteressant. Wuerdest du also sagen koennen, Elena Santiago ist noch mehr Charlotte Thomas als Charlotte Thomas? (Bei uns heisst das: She outthomased Thomas ... deutlich einfacher.) Herzliche Gruesse von Charlie[/zitat] Ja was soll ich sagen steckt ne Menge Charlotte Thomas drin (find ich). Habe das Buch zügig durchgelesen. Es wird wohl eine Fortsetzung geben (ist jedenfalls angedeutet) die ich nicht lesen werde. Ich fühlte mich an "alte Schmachtfetzen" die ich mit 19, 20 gelesen habe erinnert. Wie gesagt alles Geschmackssache. Mir halt "Too much" Die entscheidenden Probleme, die wir haben, können nicht auf derselben Denkebene gelöst werden, auf der wir sie erschaffen haben - Albert Einstein - |
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| CharlieLyne | AW: Pseudonyme | 26.01.2012, 07:39 Uhr |
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Vielen Dank, Tweedy! Ich bin sehr gespannt. Deine Wortwahl "ALTE Schmachtfetzen" finde ich hochinteressant. Kann es sein, dass das dem Untergenre immanent ist? Mir kommt es vor, als sei es ein ziemlich "altmodisches Untergenre", also eines, das an Unterhaltung (Romane, Filme, Schlager etc.) erinnert, die in den spaeten Zwanziger Jahren/ Dreissiger Jahren populaer war? Ich bin da alles andere als ein Experte, mir fielen, als ich mich das erste Mal damit beschaeftigte, nur spontan so Schlagworte wie "Blume von Hawaii", "Land des Laechelns" etc. ein. Ich habe das aber nie genauer ueberprueft und kenne mich, wie gesagt, da nicht so gut aus. Einen froehlichen Tag wuenscht Charlie Codename "Max" 28. Januar 2012 |
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