Die Histo-Couch » AW: Rezension, Gradzahl und Sternchen (Seite 2)

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olympia AW: Rezension, Gradzahl und Sternchen 04.02.2010, 15:18 Uhr
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Vielem das ihr beide - Adhara und Pazuzu - hier angeführt habt, kann ich meine völlige Zustimmung geben.
Ich sehe immer wieder (und es freut mich, wenn ich so eine Feststellung mache),dass - NACHDEM ich eine Rezension verfasst habe und diese mit anderen (z.B. Adhara) vergleiche - viele Rezensenten mit meiner Meinung übereinstimmen. Damit meine ich jetzt nicht, dass die Punktezahl 1:1 gleich sein muss, sondern dass die allfälligen Kritikpunkte oder positiven Sequenzen eines Romans, dieselben sind. Eine Rezension, eine Meinung, eine Ansicht ist IMMER subjektiv und wird es immer bleiben, weil es gar nicht anders möglich ist. Aber der Versuch, etwas mit einem gewissen Abstand zu betrachten und auch für sich selber ein Buch in mehrere Teile zu zergliedern, hilft einfach, alles etwas "nüchtener" zu betrachten.

Beispiel: Ich mag keine Liebesromane; kein Liebesgesülze und keinen Kitsch. Wenn ich jetzt von Diana Gabaldon ein Buch zum Rezensieren bekomme (ich habe von ihr nur den ersten Band der Highland-Saga gelesen), so fände ich es einfach nicht fair, wenn ich diesem Buch vielleicht nur einen Stern oder 20 Grad geben würde, nur weil es absolut nicht mein Geschmack ist. Wenn der Erzählstil, die Sprache und die Figuren stimmen, so gäbe ich da niemals eine schlechte Wertung ab, obwohl ich persönlich nichts mit dem Buch anfangen kann. Sicher, es wird keine Höchstpunktezahl erhalten und eine exakte Begründung ist auch notwendig, aber einfach sagen: "Das ist ein Schmarrn, ein absolut doofes Buch...", fände ich nicht fair (auch, wenn ich selber es nie und nimmer kaufen würde).

Und ich denke, dass ich diese Ansicht in ähnlicher Weise auch bei euch gefunden habe.



Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder meint, dass er genug davon hat. R. Descartes

adhara AW: Rezension, Gradzahl und Sternchen 04.02.2010, 15:26 Uhr
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Also, wenn mir ein Buch ganz und gar nicht entspricht und ich das schon vorher weiss, dann verzichte ich auch darauf, dieses Buch zu rezensieren. Im Notfall müsste das sogar möglich sein, wenn ein Buch schon angefangen wurde, ich aber merke, dass ich beim besten Willen nicht offen bin dafür. Es gibt wohl eine Schmerzgrenze, die nicht überschritten werden sollte. Weil dann keine objektive Meinung mehr möglich ist. Lesen - selbst für Rezensionen - darf meiner Meinung nach nie zur Qual werden. Das wird sich immer im Urteil niederschlagen.
Pangloss AW: Rezension, Gradzahl und Sternchen 04.02.2010, 15:44 Uhr
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Also,

Ich denke ja, dass jedes Buch einen gewissen Anspruch an sich selbst hat, das merkt man ja normalerweise an den ersten paar Seiten, den Stil usw. Und diesem Anspruch sollte das Buch im weiteren Verlauf gerecht werden.

Ich versuche auch, wie Adhara, von vornherein Bücher zu meiden, zu denen ich wahrscheinlich keinen Zugang haben werde oder die mich nicht interessen, wie Schmalz, Kitsch und Softhistos. Dass da dann mal eine Enttäuschung dabei sein kann, ist auch klar, es kann ja nicht alles super sein. Das differenzieren fällt natürlich auch schwer, und es wird auch mit der Zeit nicht leicher, eher im Gegenteil. Es ist mir auch eigentlich ziemlich wurscht, ob anderen meine Bewertung gefällt oder ob sie mit dem Gros der Allgemeinheit übereinstimmt. Ich versuche, mich nicht beeinflussen zu lassen. (Wenngleich ich nichts dagegen habe, wenn die Wertungen von mir und den Lesern nahezu übereinstimmen, das zeigt ja eher, dass man nicht ganz falsch gelegen hat.)

Auch wenn ich von dem einen oder anderen Autoren lieber Bücher lese als von anderen, so versuche ich, unabhängig von Namen, Verkaufszahlen und sonstigem, jedem Buch von Anfang an eine neutrale Chance zu geben, mich zu überzeugen. Ich hatte auch schon Überraschungen in beide Seiten - Hohe Erwartung wird zu großer Enttäuschung und umgekehrt. Das muss dann aber auch zugeben können und dürfen.

Ach ja, so nebnbei, natürlich macht es mehr Spaß, ein Buch zu verreissen, aber man bespricht es ja nicht schlecht um des Verreissens Willen, sondern, weil es einen nicht überzeugt hat, und das muss man genauso begründen können (sachlich, versteht sich) wie ein grosses Lob. Und hier gehen keine Rezensionen über meinen Schreibtisch, die nur über Buch herdonnern. Die Redakteure sind fair und belesen genug, dass ihnen das nicht passiert, Kompliment.
olympia AW: Rezension, Gradzahl und Sternchen 04.02.2010, 18:12 Uhr
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Ach ja, so nebnbei, natürlich macht es mehr Spaß, ein Buch zu verreissen, aber man bespricht es ja nicht schlecht um des Verreissens Willen, sondern, weil es einen nicht überzeugt hat, und das muss man genauso...


Nun, da kann ich mich z.B. gar nicht wiederfinden. Wie auch du oder Adhara, vermeide ich es von vornherein, dass ich Bücher zum Rezensieren bekomme die so gar nicht auf meiner Welle liegen. Bis auf ein einziges Mal hat es immer mehr oder weniger gut gepasst. (das eine Buch war dafür ein extremer Ausrutscher *zwinkert* ). Aber wenn ein Buch wirklich nicht dem entspricht was ich erwartet habe, so tu ich mir wesentlich schwerer mit dem Verfassen der Rezi als bei einem Buch, dass mich vollends überzeugt hat. Für ein Buch das mich begeistert, brauche ich mich bei der Rezension gar nicht anstrengen, das geht ruck-zuck. Wohingegen ich bei einem schlechten (für mich schlechten) Buch schon sehr genau abwäge, wie ich was formuliere.

Auch ich versuche möglichst unvoreingenommen an ein Buch heranzugehen und vermeide es, vorher Rezensionen von Leuten zu lesen von denen ich weiß, dass die Ansichten ähnlich gelagert sind wie bei mir. Mich freut es aber dann richtig, wenn ich nachher z.B. auf der HC sehe, dass meine Ansichten beinah deckungsgleich sind *grinst* Es ist einfach eine gewisse Bestätigung, obwohl es natürlich vorkommt, dass die Geister sich scheiden und meine Meinung auch nicht beeinflusst...






Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder meint, dass er genug davon hat. R. Descartes

Larna AW: Rezension, Gradzahl und Sternchen 04.02.2010, 20:22 Uhr
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*grummel* Jetzt ist mein ewig langer Beitrag weg. Naja, schreib ich morgen vielleicht noch mal, momentan hab ich gerade keine Lust. *schmoll*

Lieben Gruß
Larna *zwinkert*

"Lieber Orangenhaut als gar kein Profil" (Ina Müller)

arthez AW: Rezension, Gradzahl und Sternchen 10.08.2010, 14:30 Uhr
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nicht zu fassen, man/frau klicke an:

www.histo-couch.de/ ihre-beliebtesten-historischen-romane.html

ich habs abwarten können, wahre Qualität setzt sich durch *grinst breit* *grinst breit*

Gablé, Line, Riebe, Eco -> alle auf die Plätze verwiesen.

"Warum ich Welt und Menschheit nicht verfluche? Weil ich den Menschen spüre, den ich suche." – Erich Mühsam

adhara AW: Rezension, Gradzahl und Sternchen 10.08.2010, 14:40 Uhr
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@Arthez
Hätte ich nicht unbedingtes Vertrauen in Dich, hätte ich schon fast den Verdacht, Du hast hier intensive Werbung gemacht, um die Wertung zu erreichen *grinst breit* *zwinkert*
arthez AW: Rezension, Gradzahl und Sternchen 10.08.2010, 15:06 Uhr
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Der erste Band meiner LieblingstriOlogie auf Platz eins... mir zittern die Knie, dass ich sowas noch erleben darf - und sollte ich jemals Werbung gemacht haben hats nicht viel geholfen, ich kenne keinen Menschen (außer dem Samurai persönlich) der sich durch die gesamten 3.000 und x Seiten gefressen hat *grinst breit*

"Warum ich Welt und Menschheit nicht verfluche? Weil ich den Menschen spüre, den ich suche." – Erich Mühsam

arthez AW: Rezension, Gradzahl und Sternchen 12.08.2010, 19:54 Uhr
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das war wohl Negativwerbung: vorgestern auf Platz 1 - heut Nummero 24, aber ich und Neal Stephenson haltens aus (lieber ein Held für einen Tag als Frosch für ein ganzes Leben *grinst breit*)

"Warum ich Welt und Menschheit nicht verfluche? Weil ich den Menschen spüre, den ich suche." – Erich Mühsam

Marthe13 AW: Rezension, Gradzahl und Sternchen 25.11.2010, 21:05 Uhr
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122

Zu den Rezensionen will ich auch mal etwas sagen.
Ich habe mich jetzt mal auf so eine verlassen. Alle meinten das Buch sei soooo gut, daraufhin kaufte ich es mir (als Hörbuch).
Leider war ich so enttäuscht, dass ich mich bis zur letzten halben Stunde fragte, war war hier an Handlung, an den Personen und dem Drum und Dran soooo gut?
Also all die Sterne und die Rezis sind nur Hilfestellungen, aber ich bleibe lieber wie vorher bei den Leseproben.
Obwohl die Empfehlung von dem Buch "Der Kuss des Kjer" war zum 100% treffend.
Aber wie schon andere hier schreiben, wenn 2 ein Buch lesen und es für gut bewerten, muss das nicht heißen, dass das Buch wirklich gut ist.
Wie sagte eine gute Seele mal zu mir. Zum Glück hat jeder einen andern Geschmack.

Ein Leben ohne Bücher, einfach unvorstellbar.

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