Small Talk in der Plauderecke » AW: Tag der Muttersprache (Seite 5)

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Lexa AW: Tag der Muttersprache 01.03.2011, 06:26 Uhr
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Eher der Stil der Blöd-Zeitung, die bekommt ja keine ordentlichen Sätze hin bei millionenfacher Auflage - beim Fernsehen kommt´s immer noch drauf an, welche Sender ich sehe (oder welche nicht *schaut cool* )

Lieber barfuß als ohne Buch

Catabejas AW: Tag der Muttersprache 01.03.2011, 07:48 Uhr
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Ich glaube das mit Tuwörtern hatten wir allerhöchsten in der ersten/zweiten Klasse... danach wurde das alles ordentlich benannt. Ich glaube bei uns wäre in der siebten auch nie jemand auf so eine dämliche Idee gekommen...

Wortwiederholungen zu vermeiden, hat man mir auch schon ziemlich gut eingeimpft. Zumindest wenn ich mir Texte noch mal durchlese, fällt mir das sofort auf und wird wenn möglich noch geändert. Das Problem, jeden Satz einer Geschichte mit 'dann' zu beginnen, gab es damals schon.

Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose so wichtig. Antoine de Saint-Exupéry 'Der kleine Prinz'

CharlieLyne AW: Tag der Muttersprache 01.03.2011, 09:29 Uhr
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Ich finde "erzaehl erzaehl erzaehl" wesentlich lebhafter und anschaulicher als "wir haben uns laengere Zeit unterhalten", das nach Gerichtsaktendeutsch klingt.
Mir sind neue Elemente, die die jetzt junge Generation genauso der Sprache zufuehrt, wie wir das getan haben, grundsaetzlich willkommen.
Sprache ist lebendig und waechst, und entscheidend ist fuer mich nur, dass die Menschen, die sie benutzen, danach streben, sich so klar, so differenziert und so umfassend auszudruecken wie nur irgend moeglich. Solange sie darum ringen und nicht sprachlos werden, begruesse ich saemtliche Neologismen, Fremdsprachenanleihen und Uebertragungen aus anderen Medien mit Freuden. Die Geschichte der Sprache ist gepraegt davon, und gerade Epochen, in denen Sprache kraeftig wuchs und sich entfaltete (wie z.B. Renaissance-Englisch) vermelden solche Erscheinungen vermehrt.

Charlie

Codename "Max" 28. Januar 2012

Susannah AW: Tag der Muttersprache 01.03.2011, 10:06 Uhr
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Ich finde "erzaehl erzaehl erzaehl" wesentlich lebhafter und anschaulicher als "wir haben uns laengere Zeit unterhalten", das nach Gerichtsaktendeutsch klingt.
Mir sind neue Elemente, die die jetzt junge Generation genauso der Sprache zufuehrt, wie wir das getan haben, grundsaetzlich willkommen.
Sprache ist lebendig und waechst, und entscheidend ist fuer mich nur, dass die Menschen, die sie benutzen, danach streben, sich so klar, so differenziert und so umfassend auszudruecken wie nur irgend moeglich. Solange sie darum ringen und nicht sprachlos werden, begruesse ich saemtliche Neologismen, Fremdsprachenanleihen und Uebertragungen aus anderen Medien mit Freuden. Die Geschichte der Sprache ist gepraegt davon, und gerade Epochen, in denen Sprache kraeftig wuchs und sich entfaltete (wie z.B. Renaissance-Englisch) vermelden solche Erscheinungen vermehrt.

Charlie


*unterschreib* Danke!

http://tinasleseecke.blog.de/

Stefanie80 AW: Tag der Muttersprache 01.03.2011, 16:22 Uhr
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Charlie spricht mir aus der Seele.
Rixa AW: Tag der Muttersprache 01.03.2011, 21:17 Uhr
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"erzähl erzähl erzähl" ist auch nichts, was mich stört. Mit einer Freundin aus der Zeit, bevor ich nach Schottland gezogen bin (ist also locker 15 bis 20 Jahre her) hatte ich damals ein richtiges "Wörterbuch" verfasst, weil wir viele solche Kreationen benutzt haben, wenn wir uns unterhielten. Ich verfalle da gelegentlich noch heute rein, allerdings gebe ich unumwunden zu, dass das etwas mit Ungeduld zu tun hat - manchmal fallen mir einfach Wörter nicht schnell genug ein, ich denke meistens auf Englisch (wir sehen ja auch ausschließlich englischsprachig fern, und mit meinem Mann rede ich nur Englisch zuhause), ich rede mittlerweile viele Stunden am Tag ausschließlich Dänisch, und wenn ich dann mit jemandem auf deutsch konversiere, dann bleib ich schon gelegentlich stecken, und dann verfalle ich wieder auf dieses "Hand-Fuß-Deutsch", wo eben dann auch solche Kreationen zuhause sind. (Schon allein deshalb darf mich sowas nicht stören - DAS mache ich ja selber! *grinst breit* )

Was ich eben nur bedenklich, fast schon erschreckend finde, ist, wenn Siebtklässler im Biologieunterricht von "Flattertieren" sprechen. Das wirft in meinen Augen kein gutes Licht ...

"Cela resamble bien un romang et en le racontemps, bien de jans ne vous croirong pas."

anath AW: Tag der Muttersprache 21.03.2011, 19:18 Uhr
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24.07.2007
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240
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248

Kleiner Nachtrag :

Heute habe ich eine wunderschöne Wortneuschöpfung gehört, mich hat's fast unter den Tisch gelegt vor (ziemlich bitterem ) Lachen. ZwangsEzehnisierung ! Genauer kann man's eigentlich nicht auf den Punkt bringen. *schaut verwirrt*

Vergeben und vergessen ? Ich bin weder Jesus noch habe ich Alzheimer !

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