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tassieteufelLR "Der Sturm der Normannen" Teil 1 S. 7-8505.01.2017, 16:15 Uhr
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Da die Seitenzahlen bei den eBooks ja immer etwas anders ist, hier die Einteilung für die eBook Leser, Teil 1 beinhaltet die Kapitel:
Die Belagerung
Die Kloake
Gerlaine


Nun wünsche ich uns ein spannendes Lesevergnügen und einen regen Austausch!
Viel Spaß!

Nur wenig geschieht zur rechten Zeit, vieles geschieht gar nicht! Ein gewissenhafter Historiker korrigiert diese Mängel! (Herodot)

UlfSchieweAW: LR "Der Sturm der Normannen" Teil 1 S. 7-8509.01.2017, 15:29 Uhr
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Ich bin mir nicht sicher, wann es losgehen soll. Aber ich melde mich schon mal. Ich wünsche allen im Forum ein Frohes Neues Jahr und denen, die hier mitmachen, eine vergnügliche und interessante Leserunde.

Liebe Grüße

Ulf

Der Bastard von Tolosa (2009)Die Comtessa (2011)Die Hure Babylon (2012)Das Schwert des Normannen (2013)Die Rache des Normannen (2014)www.ulfschiewe.de

strandflohAW: LR "Der Sturm der Normannen" Teil 1 S. 7-8509.01.2017, 16:26 Uhr
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Besten Dank für die Wünsche und das gleiche zurück. Ich schätze nicht nur ich sondern auch die anderen sind fleissig am schmökern, Start ist ja heute.

Un libro cerrado es un amigo que espera!

tassieteufelAW: LR "Der Sturm der Normannen" Teil 1 S. 7-8509.01.2017, 16:35 Uhr
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Danke Ulf, das gleiche wünsche ich Dir auch!
Wir wollten heute mit Lesen anfangen, so dass die ersten Meldungen wohl in den nächsten Tagen hier erscheinen, ich freue mich auch auf das Buch! *grinst breit*

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Jana68AW: LR "Der Sturm der Normannen" Teil 1 S. 7-8509.01.2017, 19:56 Uhr
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Da schließe ich mich gerne an, lieber Ulf, ich wünsche Dir (und uns) auch im neuen Jahr tolle Buchprojekte.
Ich bin schon mittendrin im ersten Abschnitt. Es macht wieder richtig Spaß und ich werde morgen sicher meinen ersten Kommentar abgeben können.

Jana68----------Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. (Heinrich Heine)

Jana68AW: LR "Der Sturm der Normannen" Teil 1 S. 7-8509.01.2017, 23:59 Uhr
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Oh wie schön auf all die Bekannten zu treffen, inklusive Loki und Alba. Von der ersten Seite an war ich schon wieder mittendrin im Geschehen, so als hätte ich Band 3 gerade erst gelesen.
Und es geht auch gleich spannend los - in dieses "Kloaken-Rohr" wäre ich nie im Leben geklettert. Selbst wenn's einen nicht umbringen kann (oder doch?). Ich habe mich gefragt, ob der einem dadurch anhaftende Gestank nicht irgendwie verräterisch wirken könnte. Es haben zu jener Zeit sicher die Wenigsten gut gerochen, aber aus der Kloake kommend, haftet einem wahrscheinlich ein unglaublicher Gestank an, der von weiter weg zu riechen sein dürfte. Gut also, dass nachts niemand unterwegs war, als die Männer aus dem Abflussrohr krochen.
Aufgefallen ist mir der Begriff "Orks". Ich hätte nicht gedacht, dass Normannen die Orks kannten. Da muss ich mal nachgraben, woher "die" eigentlich kommen.
Und schon befinden wir uns im ersten "Schlachtgetümmel". Das ist so bildhaft beschrieben, dass ich die Szene wirklich gut vor Augen hatte. Sah ja zwischendurch auch recht aussichtslos gerade für Gilbert und Thore aus und irgendwie kamen wohl beide an den Punkt, an dem das Gehirn ausschaltet und man nur noch in blinder Wut und Verzweiflung abwehrt. Zum Glück gab es kaum Verluste bei den Normannen, denn ich muss zugeben, dass mich ein wenig die Befürchtung beschlich, mich von einem lieb gewonnenen Charakter bald verabschieden zu müssen.

Gilbert ist nach wie vor der nachdenkliche Type, der nicht nur ausführlich über Strategie und Ziel grübelt, sondern auch über Sinn und Unsinn von Glauben und Glaubenskriegen sowie über Verantwortung und Zukunft. Das hat er zwar früher schon gemacht, aber jetzt hat er schließlich Familie. Er scheint mir etwas hin und her gerissen zwischen seinem eigenen Leben, das er mit seiner Familie gestalten will und dem Pflichtgefühl gegenüber den Hautevilles und insbesondere gegenüber Robert. Ich glaube, für Robert wäre Gilbert nicht leicht zu ersetzen. Bin gespannt, ob Gilbert am Ende von ihm das Stückchen Land für seine Burg bekommt.
Die täglichen "Kämpfe" zwischen Robert und Roger versprechen noch interessante Entwicklungen, denn Robert versucht Roger "klein" zuhalten, damit der ihn nicht eines Tages in den Schatten stellt. Immerhin ist Roger kein Schwätzer, sondern ein Mann der Tat und ganz vorne mit dabei.

Auch wenn Robert das Plündern und Zerstören in Cosenza verbietet, ich denke, dass die Menschen in allen Orte südlich davon aus Angst vor der Normannischen Macht förmlich erzittern.

Jana68----------Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. (Heinrich Heine)

strandflohAW: LR "Der Sturm der Normannen" Teil 1 S. 7-8510.01.2017, 11:34 Uhr
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wie bereits erwähnt, habe ich die vorangegangenen drei bücher nicht gelesen, was mir aber den einstieg beim Sturm jedoch nicht erschwert hat. Es gibt in den ersten drei kapiteln immer wieder querverweise auf ereignisse in der vergangenheit die kurz und präzise informationen über personen preisgeben. mir gefällt es, dass die geschehnisse in der ich-form von gilbert geschrieben sind. man bekommt einblicke in seine gefühle, insbesondere beim kampf. seine frau scheint sein anker zu sein. auch alle anderen protagonisten werden gut charakterisiert. thore macht auf mich einen sehr sympathischen eindruck, auch wenn er ein frauenheld ist *zwinkert* (vielleicht auch deswegen) *grinst breit*
roger ist sehr zwiegespalten was das verhältnis zu seinem bruder angeht und er möchte sich profilieren. er scheint mir auch der einzige zu sein, der den glorienschein, den roger für alle seine krieger trägt, bei bisschen lüpft und ihn nicht so glorifiziert.
Die reaktion von gerlaine als sie von gilberts kampf hört, kann ich nachvollziehen und ihre vorhersehung verspricht spannung.
es macht spass dieses buch zu lesen und jedes kapitel endet so, dass man voller neugier weiterlesen muss.

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OrangeAW: LR "Der Sturm der Normannen" Teil 1 S. 7-8510.01.2017, 14:41 Uhr
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Ulf und allen MitleserInnen: Ich wünsche euch noch was zum neuen Jahr *zwinkert*

Ich habe gestern auch gleich den ersten Abschnitt gelesen, und mich über ein Wiedersehen mit "alten" Bekannten gefreut. Auch über Loki.
Das die Gefährten durch ein Abflussrohr in die Stadt eindringen, so eine Idee ist ja mal wieder typisch für Gilbert, aber auch die Idee mit den Bauern und den Gemüsekarren hätte klappen können. Vermutlich wurden die meisten Städte damals durch Verrat und List und Tücke eingenommen.
Was ich mich dann bei dann bei den Kämpfen gefragt habe, wie behält man da als Autor die Übersicht, wer grad wo steht, wen zu Hilfe eilen kann, wer verletzt oder getötet wurde?

Tja, ob Gilbert dann irgendwann mal das versprochene Stück Land erhält? Ich weiß nicht so recht, ob Robert hier nicht bloß Versprechungen macht. Auch das er seinen Bruder Roger so klein hält. Ich denke mal, hier wird es noch ordentlich Streit geben, denn Roger schätzte ich nicht so ein, dass er ewig ruhig bleiben wird.

Gut rüber kommt auch, wie sehr Gilbert an seiner Familie hängt. Das er sich Gedanken um die Zukunft macht, spricht in diesen Zeiten für ihn. Und auch Gerlaine macht sich Sorgen um Gilbert, wenn dieser im Krieg ist. Passend dazu auch die Szene, als der kleine Ivo auf Gilbert zugelaufen kommt.

Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen. (Cicero, röm. Philosoph)Mir fehlt nur eins - genug Zeit um mich um beides ausreichend zu kümmern.

tassieteufelAW: LR "Der Sturm der Normannen" Teil 1 S. 7-8510.01.2017, 16:40 Uhr
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Auch für mich war der Einstieg ins Buch leicht, es war so, als würde man gute Bekannte nach längerer Zeit wieder treffen und beim Lesen wurden auch die Begebenheiten aus dem 3. Teil wieder präsent.
Gut gefallen hat mir, wie Gilbert über Gott und die Welt reflektiert, schon erstaunlich, dass sich in Bezug auf Religion und Toleranz bis heute nichts geändert hat. Schön, dass er nun endlich mit Gerlaine eine Familie gegründet hat. Wenn er nichts Roberts Gefolgsmann wäre, würde er sicher vieles anders machen......

Das Roger sich ebenfalls profilieren will, kann ich schon nachvollziehen, aber Robert sieht sicher auch die Konkurrenz, die sein jüngerer Bruder irgendwann sein wird, da gibts bestimmt noch einiges Gezerre. Rogers Idee ist nicht schlecht, aber er denkt einfach nicht über die Konsequenzen nach, die das für andere haben kann, er ist da noch zu impulsiv, Gilbert ist da ganz anders und er ersinnt ja dann auch einen besseren Plan, dass Loki dann die Kloake entdeckt ist sicher ein Glücksfall, wenn auch ein recht geruchsintensiver. Ich wollte da nicht durchkriechen! Die Gerüche, die an den Männern hafteten, müssen ja recht heftig gewesen sein, wenn Robert dass dann sogar nach dem Kampf Gilbert gegenüber erwähnt.
Die Eroberung der Stadt fand ich wieder toll beschrieben, man fühlt sich förmlich in das Schlachtengetümmel versetzt
Das Robert das Plündern verbietet, ist sicher auch Kalkül, immerhin will er die Einwohner ja für sich gewinnen und nicht unnütz gegen sich aufbringen, denn er braucht die Stadt ja noch und will sicher vermeiden, dass man ihm da bei der erst besten Gelegenheit wieder in den Rücken fällt.

Das Gerlaine sich Sorgen macht, ist nur zu verständlich. Heute kann man per Internet und Handy täglich Kontakt halten, egal wo auf der Welt man gerade ist, ich stelle mich das extrem schwierig vor, wie das damals für die Frauen war. sie blieben zurück und wußten oft Wochen- und Monatelang nicht, was aus ihren Männern geworden war.

Nun freue ich mich auf den nächsten Abschnitt un bin gespannt wie es weiter geht.

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UlfSchieweAW: LR "Der Sturm der Normannen" Teil 1 S. 7-8510.01.2017, 17:17 Uhr
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Toll, dass alle so gut den Einstieg gefunden haben. Und ihr habt ja auch gleich sehr ausführlich eure Eindrücke geschildert. Das lese ich ja immer sehr gerne. Als Autor ist man ja neugierig, wie ihr als Leser das eine oder andere erlebt und empfindet. Deshalb bedanke ich mich gleich dafür.

Die Normannen besaßen kein Belagerungsgerät. Die richtige Belagerungstechnologie mit den schweren Katapulten und Steinschleudern sind ja erst später im Mittelalter gekommen. Man kannte natürlich Belagerungstürme, die man an die Mauern schieben konnte. Aber das war ziemlich aufwendig und wäre in Cosenza mit den zwei Flussläufen auch nicht möglich gewesen. Deshalb musste man einen anderen Trick finden. Im ersten Buch, um das Heiligtum zu erobern, haben sie einen Todkranken simuliert (ihr erinnert euch vielleicht). Das ist wirklich passiert. Und einmal sind sie über eine Hütte gestiegen, die zu nahe an der Stadtmauer gebaut war (auch eine wahre Geschichte). In Argentano haben sie einen Mann bestochen. So etwas hat später Bohemund in Antiochia gemacht. Die Eroberung von Salerno in Buch II und hier in Cosenza folgen solchen Beispielen, auch wenn beide Ideen von mir sind.

Orks waren den Leuten damals bekannt. Der Name stammt schon von den Römern. Besonders im Norden bei den Wikingern kannte man diese bösen Gestalten aus Sagen und Legenden. Die Beowulf Sage spricht von Orks. Wir denken natürlich gleich an den Herrn der Ringe, aber Tolkien hat ja Zwerge, die nach Gold schürfen, Orks und Elfen nicht erfunden. Die stammen alle aus nordischen Mythologien.

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