Leserunden » Leserunde "Die Madonna von Murano" - Teil 8
| Larna | Leserunde "Die Madonna von Murano" - Teil 8 | 04.05.2009, 00:06 Uhr |
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Hier kommt der achte Thread zu unserer Leserunde "Die Madonna von Murano" von Charlotte Thomas Der achte Teil bezieht sich auf die Seiten 831-936. Bitte keine Details aus den weiteren Abschnitten verraten, sonst nehmt ihr den anderen die Spannung. Nun noch die obligatorische SPOILERWARNUNG: In dieser Leserunde wird über Details diskutiert und es werden Einzelheiten verraten, wer das Buch also noch unvoreingenommen genießen will, sollte besser nicht weiterlesen! Lieben Gruß Larna "Lieber Orangenhaut als gar kein Profil" (Ina Müller) |
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| -Christine- | AW: Leserunde "Die Madonna von Murano" - Teil 8 | 17.05.2009, 22:02 Uhr |
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In diesem Abschnitt hat mir am besten gefallen, daß Eleonora endlich den Mut aufgebracht hat, selbst mit Pasquale zu reden und mit ihm ins Reine zu kommen. Sehr schön fand ich Pasquales Reaktion. Er bemerkt, daß er Eleonora gar nicht mehr liebt und scheint dadurch irgendwie seinen Frieden wiedergefunden zu haben. Eigentlich hätte ich mir für diese beiden ein happy end gewünscht, aber das hat mir auch gefallen. Francesco sucht endlich Sanchia auf, um mit ihr über dessen Mutter zu sprechen. Das er dabei einen vergifteten Kuchen mitbringt, und zwar einen Mandelkuchen den er selbst gar nicht mag, läßt natürlich sofort darauf schließen, daß Catarina diesen gebacken und ihm mitgegeben hat, wohl wissend, das Francesco diesen nicht essen wird. Einem Haus eine Bibliothek hinzuzufügen heißt, dem Haus eine Seele zu geben - Cicero |
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| Larna | AW: Leserunde "Die Madonna von Murano" - Teil 8 | 18.05.2009, 12:14 Uhr |
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Sanchia ist nun also endlich schwanger, ich hab mich schon gefragt, wann das endlich kommt, immerhin steht im Personenverzeichnis am Anfang ja schon, dass sie eine Tochter bekommt. Über das Zusammentreffen mit Lorenzos Eltern habe ich mich etwas gewundert. Sie sind zwar zurück haltend, aber immerhin höflich zu Sanchia. Man erfährt auch, dass sie der Hochzeit fern geblieben sind, doch mich wundert immer noch, dass sie die Hochzeit offenbar so einfach akzeptiert haben, denn bisher hatte ich den Eindruck, sie wollten Sanchia lieber aus dem Weg räumen (zumindest Teile der Familie). Die Begegnung zwischen Eleonora und Pasquale fand ich toll. Endlich bringt sie nach ihrer Rückkehr den Mut aufbringt, zu ihm zu gehen und sie bringt auch ihren gemeinsamen Sohn mit. Ebenfalls gut gelöst war, meiner Meinung nach, Pasquales Reaktion darauf. Es ist ja doch schon einige Zeit seit der Trennung vergangen und so ist es für mich logisch, dass auch er sie nicht mehr liebt. Es scheint auf eine Vorform der Patchwork-Familie hinauszulaufen, wenn Pasquale seinen Sohn sehen darf, auch wenn dieser weiterhin Fausto als seinen Vater an sieht. Endlich rückt jetzt auch Francesco mit der Sprache raus, wobei er und Sanchia über unterschiedliche Geheimnisse sprechen, zumindest am Anfang. Doch endlich klärt sich, dass Francesco der Geliebte von Sanchias Mutter und somit wohl auch ihr Vater ist. Für Sanchia muss das ein ziemlicher Schock gewesen sein, so zu erfahren, dass ihre Eltern nicht ihre leiblichen Eltern waren, doch so ganz verstehe ich nicht, warum sie so böse auf Francesco ist. Er hatte ihre Mutter ja offensichtlich geliebt und für die Tatsache, dass sie nicht wusste, woher sie stammt, konnte er ja nichts. Pasquale verschweigt Sanchia wieder etwas und zwar, dass ihre Mutter umgebracht wurde. Warum? Den Rest scheint sich Sanchia ja wirklich schon zusammengereimt zu haben. Offenbar ist Caterina so eifersüchtig auf alle Frauen Francescos, dass sie ihnen und ihrem Nachwuchs nach dem Leben trachtet. Allerdings verstehe ich die Aktion mit dem vergifteten Kuchen nicht, warum jetzt? Lorenzo und Sanchia sind doch schon einie Zeit verheiratet, da hätten sich doch sicherlich viele Gelegenheiten geboten. Vielleicht, weil Nachwuchs unterwegs ist? Doch was hat das damit zu tun, immerhin ist das Kleine von Lorenzo, den sie ja zu lieben scheint. Lorenzos Verwundung war in meinen Augen überflüssig. Ich habe keinen Augenblick gedacht, dass er stirbt, denn er hat ja schon den Angriff von Enrico Grimani überlebt, warum hätte die Autorin in dieses Mal ums Leben kommen lassen sollen? Außerdem klingt es wie eine Wiederholung: Er ringt mit dem Tod und wird nur durch Sanchias herrausragende Fähigkeiten gerettet, nachdem sie den unfähigen Bader vertrieben hat. Hatten wir schon mal. Dass er sein Bein nicht zu verlieren scheint, hinterlässt bei mir ebenfalls einen faden Beigeschmack. Was ich nicht ganz auf die Reihe bringe, ist die Tatsache, dass Caterina offenbar aus dem Fenster gesprungen(?) ist und vorher sich noch übergeben musste. Giovanni musste sich auch übergeben, sind sie beide vergiftet worden? Von wem und warum? Und wieso ist Caterina aus dem Fenster gesprungen oder hat sie aus Versehen das Gleichgewicht verloren? Und was zum Geier hat Pater Ambrosio da untern zu suchen gehabt? Dass Marco zu Sanchia zurück kehrt, war ja vorauszusehen, dass es unbedingt unter einem Regenbogen passieren musste, war für mich zu dick aufgetragen. Interessant ist nur, dass er alleine ist. Wo wohl Giulia ist? Lieben Gruß Larna "Lieber Orangenhaut als gar kein Profil" (Ina Müller) |
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| Cilie | AW: Leserunde "Die Madonna von Murano" - Teil 8 | 18.05.2009, 15:02 Uhr |
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Also die Geschichte mit dem Regenbogen, die ging wirklich gar nicht Ansonsten hat mir der 8. Teil wieder gut gefallen, denn endlich wird dem Leser die Vergangenheit stückchenweise erläutert. Viele Grüße |
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| Larna | AW: Leserunde "Die Madonna von Murano" - Teil 8 | 18.05.2009, 16:12 Uhr |
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@Cilie Ja, ich hatte sowas auch schon befürchtet, vor allem, weil irgendwo mal erwähnt wird, dass Sanchia nach Regenbögen Ausschau gehalten hat, aber bisher keinen gesehen hat. Lieben Gruß Larna "Lieber Orangenhaut als gar kein Profil" (Ina Müller) |
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| Cilie | AW: Leserunde "Die Madonna von Murano" - Teil 8 | 18.05.2009, 17:42 Uhr |
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@Larna ein kleines Lachen konnte ich mir dabei nicht verkneifen |
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