Leserunden » AW: 2.Runde " Und stehe auf von den Toten " (Seite 2)
| taon | AW: 2.Runde " Und stehe auf von den Toten " | 26.01.2010, 08:48 Uhr |
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Die Beschreibung des Deckenfreskos hat mich auch sehr beeindruckt. anath, gab es nicht einmal eine ungarische Gräfin, die das Blut von Jungfrauen getrunken hat um ewige Jugendlichkeit und Schönheit zu erhalten - vielleicht geht der Grund der Morde in diese Richtung ? |
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| Ulli-und-keine-5-Tage | AW: 2.Runde " Und stehe auf von den Toten " | 26.01.2010, 10:44 Uhr |
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Du meinst diese Dame: de.wikipedia.org/ wiki/ Erzs%C3%A9bet_ B%C3%A1thory Letztes Jahr kamen zwei Filme über sie ins Kino. Yes, england, boy! A big, damn foggy island nor-nor-east of ushant. Think, you can find it? |
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| arno | AW: 2.Runde " Und stehe auf von den Toten " | 26.01.2010, 11:32 Uhr |
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@Achtung@ für die die hier reinschauen und aus Berlin sind wie Anath: Am 2.2. um 20°°Uhr findet eine Lesung mit Nicholas Lessing in der Krimibibliothek Todsicher statt. Das ist Prenzlauer Berg in der Winsstr. Gruß Arno Gäbe küssen Flecken, wären alle Mädchen Schecken ;-) |
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| anath | AW: 2.Runde " Und stehe auf von den Toten " | 26.01.2010, 12:05 Uhr |
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Ulli, die Namen sind sich bestimmt nicht ohne Grund sehr ähnlich...
Vergeben und vergessen ? Ich bin weder Jesus noch habe ich Alzheimer ! |
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| Solitude | AW: 2.Runde " Und stehe auf von den Toten " | 26.01.2010, 19:47 Uhr |
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Dass Prospero und Velloni sich mit dem Thema Vampire so ausgiebig beschäftigen, fand ich nicht so überraschend. Immerhin ist das ja im Moment so ziemlich die einzige Spur, die sie haben. Auch wenn Prospero vielleicht nicht so recht glauben mag, dass da etwas dran sein könnte, so findet er es ja auch sehr verwunderlich, dass die vermissten Mädchen bisher nicht wieder aufgetaucht sind, bzw. dass auch keine Leichen gefunden wurden. Die Rolle, die David von Fünen spielt, finde ich auch sehr seltsam. Wieso geht er im Hause Stamitz scheinbar ein und aus? Außerdem finde ich ihn nicht gerade sympathisch, da er bei jeder sich bietenden Gelegenheit Prospero spüren lässt, dass er Deborah heiraten wird und eben nicht Prospero. Beim ersten Lesen des Buches hatte ich an dieser Stelle schon einen Verdacht, was hinter dem Verschwinden der Mädchen stecken könnte. Ich habe damit auch in etwa Recht gehabt. Auch die Schilderung der Intrigen, die sich innerhalb der Kirche abspielen, finde ich interessant. Mal sehen, wie sich der zweite Handlungsstrang noch weiterentwickelt. @ Nicholas Lessing: Meine Anmerkung zum Hineinschreiben von echten Personen in eine fiktive Geschichte sollte keine Kritik sein. Ich hoffe, das ist auch nicht so angekommen. Es ist nur so, dass ich mir schon oft, wenn ich solche Bücher gelesen habe, eben die Frage gestellt habe, was diese Personen wohl darüber denken würden, wenn sie das lesen könnten. Und es hat mich einfach interessiert, wie jemand, der ein solches Buch geschrieben hat, darüber denkt. Beziehungsweise, warum er sich gerade diese Person für sein Buch ausgesucht hat. "Vergiss nie, was du bist, denn die Welt wird es ganz sicher nicht vergessen. Mach es zu deiner Stärke, dann kann es niemals deine Schwäche sein. Mach es zu deiner Rüstung, und man wird dich nie damit verletzen können." Aus " Die Herren von Winterfell" v |
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| Lessing | AW: 2.Runde " Und stehe auf von den Toten " | 26.01.2010, 20:13 Uhr |
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@ Solitude Nein, als Kritik kam es ganz und gar nicht an, aber die Frage stellt sich mir auch ständig, das ist es, was ich sagen wollte. Nur, ich kann es nicht anders machen, weil mich gerade diese Figuren interessieren. Für mich war David nicht sympathisch, obwohl ich ihn mochte. Warum das so war, darf ich aber an dieser Stelle noch nicht verraten. Zu den Vampiren: alles, was wir heute über Vampire wissen, unsere ganze Vorstellung, inhaltlich wie bildlich, geht auf den Schauerroman des 19. Jahrhunderts zurück. Mich hat interessiert, wie geht eigentlich jemand mit diesen Symptomen um, der dieses Wissen nicht besitzt, für den weder Name, noch Gestalt bekannt ist. Und dabei fegte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts über Europa (vor allem Südosteuropa) eine Vampirhysterie hinweg. Tote wurden massenhaft aus Gräbern gezerrt, gepfählt oder verbrannt. Und wenn so viele Bücher nicht mehr ohne Vampire auskommen, hat es mich eben dazu getrieben, in der Zeit einer realen Vampirhysterie mal zu schauen, wie diese Menschen, die Dracula und Nosferatu noch nicht kannten, damit umgingen und aufgrund welchen Wissens sie agieren und was sie denken konnten. |
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