Leserunden » AW: "Die Königin der weißen Rose" Teil 2 (Seite 2)
| toma | AW: "Die Königin der weißen Rose" Teil 2 | 20.01.2011, 20:43 Uhr |
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@Buchliese Ob er es selbst getan hat weiss ich nicht, aber Henry VI. ist jedenfalls auf seinen Befehl hin ermordet worden Was den Tod der kleinen Margaret betrifft: Man verlor darüber "nicht viele Worte", es geschah zu oft, denn die Säuglingssterblichkeit war sehr hoch. Elizabeth und Edward haben aber wohl tatsächlich ein richtiges Familienleben mit ihren Kindern geführt, was in vornehmen Kreisen recht selten war. Kleinkinder wurden sogar oft zu Ammen auf´s Land gegeben |
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| anath | AW: "Die Königin der weißen Rose" Teil 2 | 20.01.2011, 21:54 Uhr |
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Sehr berührend finde ich das Verhältnis Elizabeths zu ihrem Bruder Anthony. Und so, wie sie ihn schildert, ist er wohl tatsächlich die beste Wahl, die sie treffen konnte als sie den Erzieher ihres Sohnes ausgesucht hat. Er ist gebildet und ganz offensichtlich ein Mensch, der mit dem Jungen gut umgehen kann und ihm zugeneigt ist. Ich fand es immer gräßlich, wenn manchmal in Büchern geschildert wird, mit welcher Lieblosigkeit Könige ihre Kinder verscherbeln und wie wenig Wert sie auf eine gute Bildung legen. Robert Merle beschreibt das z.B. wenn er über die Kindheit Ludwigs XIII. schreibt, und das ist eine richtige Tragödie. Edward und Elizabeth führen dagegen ein fast bürgerliches Familienleben. Vergeben und vergessen ? Ich bin weder Jesus noch habe ich Alzheimer ! |
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| aida | AW: "Die Königin der weißen Rose" Teil 2 | 21.01.2011, 18:46 Uhr |
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Eine Zeit des Kampfes und am Ende des Abschnittes ist das Ziel erreicht. So sieht es jedenfalls aus. Edward hatte ja schon im 1. Abschnitt große Ziele und jetzt hat er den Frieden offensichtlich erreicht. Das ist kein leichter Weg gewesen. Gefühle von Edward, als sein Bruder gegen ihn kämpft, bleiben meiner Phantasie überlassen. Auch als George wieder auf die York-Seite zurückkehrt oder Richard seine eigenen Wege geht, kann ich nur über Edwards Gefühle spekulieren. Aber in der Szene, als er Elizabeth seine Angst gesteht, hat mich das sehr berührt. Zu diesem Zeitpunkt ist Edward in meinen Augen erwachsen geworden. Am Anfang wird Edward ja schon als großer Frauenheld beschrieben, und jetzt ist er es wieder. Er hat seine Huren, aber er liebt nur eine: Elizabeth, zu der er immer wieder zurückkehrt. Das ist schwer für eine Frau, aber sie muss es ja hinnehmen. Elizabeth ist für mich auch gewachsen. Sie musste in der Kirche Asyl suchen, wieder ein sehr normales Leben führen und das in großer Ungewissheit. Aber immer hielt sie an ihrem Glauben an Edward fest. Die kleine Elizabeth hat mir leid getan mit ihrer Angst vor der bösen Königin. Und auch der kleine Prinz tat mir ein bisschen leid, als er so jung schon seinen eigenen Hof bekommt und von seiner Mutter getrennt wird. Natürlich ist Anthony als sein Erzieher die bester Wahl. Die Kampfszenen ist für mich sehr gelungen, zeigt sie doch die Realität sehr schonungslos und deutlich. Das übernatürliche Element finde ich hier sehr gelungen, obwohl ich so etwas meist gar nicht mag. All die Zufälle, die Edward geholfen haben, der Sturm oder der Nebel – ich kann mir richtig vorstellen, daß man das damals schon als übernatürlich ausgelegt hat. Und wer ist dann an so etwas schuld ? Eine starke unabhängige Frau. Jacquetta. Auch die Szene mit den drei Fäden ist für mich sehr schön. Es würde mich sehr interessieren, ob Jacquetta wirklich der Hexerei angeklagt wurde und auf Betreiben von Marguerite d`Anjou wieder freigelassen wurde. Das Gespräch, als Jacquetta ihrer Tochter ihren Tod ankündigt und der gemeinsame Tod von Großmutter und Baby haben mich tief berührt. Eine Kleinigkeit hat mich ein bisschen gestört: diese dunkle Medallion aus schwarz angelaufenen Silber, in dem Elizabeth auf einem Stück Brief ihres Vaters Warwicks und Georges Namen geschrieben hat, um sie zu verfluchen, wurde nicht nur einmal erwähnt und das empfand ich als zu viel. Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. Heinrich Heine |
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| colle | AW: "Die Königin der weißen Rose" Teil 2 | 21.01.2011, 18:55 Uhr |
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... Ich bin zwar noch nicht soweit wie Ihr, habe aber diesen Part auch schon gelesen. Warum muss dieses innerhalb von 5 Seiten gleich 2x erwähnt werden. Ich meine auch, das es fast exakt der selbe wortlaut war. Bücher können gefährlich sein. Die Besten sollten mit einem Aufkleber: „Achtung, diese Lektüre könnte Dein Leben verändern!“ versehen werden.“ Helen Exley |
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| toma | AW: "Die Königin der weißen Rose" Teil 2 | 21.01.2011, 20:35 Uhr |
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Der gleiche Wortlaut kann auch mit der Übersetzung zu tun haben. Ich denke mal, es soll damit ausgedrückt werden, wie SEHR Elizabeth entschlossen ist, den Tod ihrer Lieben zu rächen. Wenn MIR eine Sache sehr wichtig ist, hole ich die auch öfter hervor ...lese z.B. einen Brief, eine Mail mehrmals, auch am nächsten Tag nochmal ... oder schaue meine Musicalkarten immer wieder an |
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| aida | AW: "Die Königin der weißen Rose" Teil 2 | 22.01.2011, 10:48 Uhr |
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@ toma Deine Erklärung leuchtet mir ein. Elizabeth möchte sich an Warwick und George für den Tod ihrer Lieben rächen und muss noch freundlich zu ihnen sein. Daran kann man auch zerbrechen... und wie gut wenn man dann einen "Halt" hat wie eben das Medallion.... Von allen Welten, die der Mensch erschaffen hat, ist die der Bücher die Gewaltigste. Heinrich Heine |
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| toma | AW: "Die Königin der weißen Rose" Teil 2 | 22.01.2011, 11:41 Uhr |
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@aida Genau SO, ich denke auch, dass es ihr Kraft gab |
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| colle | AW: "Die Königin der weißen Rose" Teil 2 | 24.01.2011, 14:18 Uhr |
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Auch ich bin jetzt endlich mit dem 2 Teil fertig. Irgendwie schaffe ich es nicht soviel zu lesen wie ich gerne möchte. Ich werde mal versuchen meine Gedanken zu ordnen und evtl. heute abend reinstellen. Bücher können gefährlich sein. Die Besten sollten mit einem Aufkleber: „Achtung, diese Lektüre könnte Dein Leben verändern!“ versehen werden.“ Helen Exley |
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