Leserunden » LR Teil 4 "Die Comtessa"
| olympia | LR Teil 4 "Die Comtessa" | 08.04.2011, 18:12 Uhr |
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ACHTUNG S P O I L E R 4. Teil der LR von Seite 256 bis einschl. 353 Und weiter geht´s… Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder meint, dass er genug davon hat. R. Descartes |
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| toma | AW: LR Teil 4 "Die Comtessa" | 10.04.2011, 15:07 Uhr |
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Spannung pur Jetzt ist eben das Kloster in Sicht gekommen und damit die Hoffnung auf ein bisschen Ruhe für die Erschöpften, vor allem aber Hilfe für Raimon ... |
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| tweedy39 | AW: LR Teil 4 "Die Comtessa" | 11.04.2011, 19:21 Uhr |
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Tibaut wird immer fieser. @toma Ich kann mir nicht vorstellen, dass Aimar und der Spielmann tod sind. Ich weis zwar nicht genau warum, aber ich habe das im Gefühl. Die Brüder sind ja seltsam. So wie die Truppe über die ganze Pracht und den Prunk gestaunt hat, habe ich auch gestaunt. Man konnte anhand der Beschreibungen sich alles gut vorstellen. Ermengarda begreift immer mehr die "Spiele" der Politik. Ich sag ja sie ist klug Ermengarda und Arnaut kommen sich immer näher. Der Troubador ist herrlich bissig. Ich meine speziell Seite 283 unten. Die Dialoge herrlich Sie werden überfallen, es gelingt ihnen jedoch die Flucht. In dem Kloster muss es schön sein. An einer Stelle wird beschrieben der Blick auf das Tal in der Gallerie anstelle eines Kreuzganges. Mit diesem Ausblick an einem sonnigen Tag, kehrt Frieden ins Herz ein und man ist Gott dankbar für seine Schöpfung (sinngemäß) La Bela bekommt Gewissensnöte und hat das Gefühl sie kann nicht mehr zurück. Tibaut hat sie in der Hand. Würde gerne wissen womit, die Affäre ist ja jedem bekannt gewesen, vielleicht wegen Magie? Sie verführt Alfons, war in ihrer Lage durchaus Sinn macht. Ermengarda nötigt ihr Respekt ab. Ein Anschlag auf Ermengarda, zum Glück nur leicht verletzt. Jetzt geht es zu alten Bekannten Die entscheidenden Probleme, die wir haben, können nicht auf derselben Denkebene gelöst werden, auf der wir sie erschaffen haben - Albert Einstein - |
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| UlfSchiewe | AW: LR Teil 4 "Die Comtessa" | 12.04.2011, 09:02 Uhr |
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Die Brüder sind ja seltsam. So wie die Truppe über die ganze Pracht und den Prunk gestaunt hat, habe ich auch gestaunt. Man konnte anhand der Beschreibungen sich alles gut vorstellen. Die Burg und die Vizegrafschaft Vallespir sind natürlich bekannt. Und die Brüder tauchen historisch als Zeugen auf dieser Kaufurkunde im Zusammenhang mit Ermengarda auf. Sonst konnte ich nichts über sie herausfinden. Natürlich liegt die Gegend nicht fern vom Maurenland mit seinem Luxus und Versuchungen. Da ist mir eingefallen, man könnte die alte Trutzburg innen in eine Lasterhöhle verwandeln. Das hat mir Spaß gemacht. An einer Stelle wird beschrieben der Blick auf das Tal in der Gallerie anstelle eines Kreuzganges. Mit diesem Ausblick an einem sonnigen Tag, kehrt Frieden ins Herz ein und man ist Gott dankbar für seine Schöpfung (sinngemäß). Ich bin in diesem Kloster gewesen. Es ist genauso wie beschrieben. Die Galerie ist an die Kirche angebaut und von ihrer Balustrade geht es schroff in die Tiefe. Auf dieser frz. Wikipedia Seite sieht man Bilder: fr.wikipedia.org/ wiki/ Serrabonne Interessant ist innen die Sängertribüne, die sich mitten in der Kirche erhebt und von Marmorsäulen getragen ist. So etwas habe ich noch nie in einer Kirche gesehen. "Der Bastard von Tolosa", Droemer 2009 "Die Comtessa", Droemer 2011 (April) www.ulfschiewe.de http://ulfschiewe.wordpress.com |
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| toma | AW: LR Teil 4 "Die Comtessa" | 12.04.2011, 09:44 Uhr |
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@Ulf Danke für den Link ... wirklich beeindruckend. Ich LIEBE Kirchen, je älter desto schöner. Das Innere erinnert mich etwas an die Krypta von St. Denis in Paris ... meine absolute Lieblingskirche .... da unten hat schon Karl der Große gestanden, denn sein Vater ist dort begraben. Bei solchen Überlegungen an geschichtsträchtigen Orten fühle ich mich immer ganz klein (demütig), vor allem, wenn ich bedenke, mit wie wenigen technischen Mitteln die Menschen damals so großartige Werke geschaffen haben. Du hast PN |
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| UlfSchiewe | AW: LR Teil 4 "Die Comtessa" | 12.04.2011, 10:35 Uhr |
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Bei solchen Überlegungen an geschichtsträchtigen Orten fühle ich mich immer ganz klein (demütig), vor allem, wenn ich bedenke, mit wie wenigen technischen Mitteln die Menschen damals so großartige Werke geschaffen haben. Das geht mir ganz ähnlich. In Narbonne ist leider, außer einem Rest der Via Domitia, nichts von dem übrig geblieben, was ich beschrieben habe (meine Informationen stammen aus wissenschaftlichen Quellen). Denn Kathedrale und Bischofspalast stehen zwar an der gleichen Stelle, sind aber ein Jahrhundert später (nach einem Brand, glaube ich) neu im gotischen Stil errichtet worden. Die alte Kathedrale war romanisch. Ein Turm ist erhalten geblieben und integriert worden. Auch das Kloster Fontfreda (Fontfroide) ist heute ein großes Kloster, war damals aber eher bescheiden. Erst mit Ermengardas großzügiger, finanzieller Unterstützung wurde der schöne Kirchenbau begonnen, den man heute sieht, und das Kloster massiv erweitert. Deshalb ist mir persönlich die kleine Kirche in Serrabona so ans Herz gewachsen. Sie steht immer noch mitten in der Wildnis. Das Schöne ist, es handelt sich um die ursprüngliche gedrungene, romanische Kirche, in der Hauptsache sehr einfach und bescheiden gebaut. Und dann plötzlich sind da mitten drin marmorne Säulen mit reich verzierten Kapitellen, die ungewöhnliche Sängertribüne, auch aus Marmor. Man betrachtet es und kann nicht umhin, sich versuchen vorzustellen, wie die Menschen dort gelebt haben. "Der Bastard von Tolosa", Droemer 2009 "Die Comtessa", Droemer 2011 (April) www.ulfschiewe.de http://ulfschiewe.wordpress.com |
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| grossebine | AW: LR Teil 4 "Die Comtessa" | 13.04.2011, 09:39 Uhr |
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Hallo zusammen, Die Gruppe flüchtet nach dem Überfall in die Berge, Raimon schwer verletzt, Sturm und Kälte setzen ihnen zu. Die Stimmung ist auf dem Nullpunkt. Leider wird dem Leser nur die Gedanken und Gefühlwelt des Mädchens erzählt, mich hätten die der jungen Männer ebenso interessiert. Die Figur der Comtessa wird zwar immer detaillierter dargestellt, mir persönlich wird sie dadurch aber nicht sympatischer. Ein Mädchen und vier junge Männer in der Wildnis, und die Kleine schenkt mal diesem ihre ganze Aufmerksamkeit, mal jenem, sie spielt die Männer gegeneinander aus. Das kann nicht gutgehen!!!! Besonders gefielen mir in diesem Abschnitt die Beschreibungen des Klosters und dessen Umgebung auch die Wildschweinjagd wurde sehr anschaulich erzählt. Für La Bela wird es brenzlig, es wird deutlich, daß Tibaut im Hindergrund die Fäden zieht und Menerba widersetzt sich den Anweisungen Alfonsos. Er verschanzt sich in seine Burg und wartet ab. Alfons möchte noch gerne an der Entführungsgeschichte glauben (Schreibt den Brüdern Trencavel "unverständliche Botschaften" ) Beim Anschlag das Mädchen werden letzte Zweifel beseitigt. Man will Sie töten! und weiter geht´s......... |
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| olympia | AW: LR Teil 4 "Die Comtessa" | 15.04.2011, 09:53 Uhr |
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Also dass die beiden, Aimar und Rogier, nicht tot sind, von dem gehe ich mal ganz sicher aus Zwischen Arnaut und Felipe wird sich noch ganz schön was anbahnen, meine ich mal. Der Überfall wurde gut dargestellt und das Kloster Serrabona stell ich mir wunderschön eingebetet in einer Hochebene vor. Die Gegend dort ist ja auch wunderschön. Geht ja nun flott dahin... Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Jeder meint, dass er genug davon hat. R. Descartes |
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| UlfSchiewe | AW: LR Teil 4 "Die Comtessa" | 15.04.2011, 10:11 Uhr |
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Der Überfall wurde gut dargestellt und das Kloster Serrabona stell ich mir wunderschön eingebetet in einer Hochebene vor. Die Gegend dort ist ja auch wunderschön. Das Kloster liegt hoch an einem ziemlich steilen Hang. Vort dort hat man einen schönen Blick hinab ins relativ enge Tal. "Der Bastard von Tolosa", Droemer 2009 "Die Comtessa", Droemer 2011 (April) www.ulfschiewe.de http://ulfschiewe.wordpress.com |
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| Cilie | AW: LR Teil 4 "Die Comtessa" | 16.04.2011, 18:47 Uhr |
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Ich gehe auch mal davon aus, dass Aimar und Rogier noch leben, denn Ulf hat sich bisher so genau an die historischen Fakten gehalten und ja bereits verraten, dass zumindest Rogier in ihrem späteren Leben mitwirkte Nun passiert ja so Einiges und mir gefällt, dass auch mal etwas schief geht. Im 3. Abschnitt verlief alles sehr glatt und die Reisetruppe ist fast nirgendwo auf Widerstand oder zweifelnde Worte gestoßen. Die Kirche ist wirklich sehr beeindruckend. Bist du durch Zufall auf sie gestoßen und weil sie dir gefiel, hast du sie in die Geschichte eingebaut oder warst du auf der Suche nach interessanten Schauplätzen? Etwas erstaunt war ich, dass Froschschenkel bereits im Mittelalter verspeist wurden. ich dachte immer, sie wären eine "Erfindung" der heutigen Haute Cuisine. Wieder etwas gelernt. |
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