Leserunden » AW: Leserunde Teil 1 "Das Amulett der Wölfin" (Seite 5)
| MarionHenneberg | AW: Leserunde Teil 1 "Das Amulett der Wölfin" | 26.05.2011, 19:44 Uhr |
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@anath, für mich war Berengar völlig unbelastet, denn ich kenne die Romane nicht. Aber ich kann gut nachvollziehen, dass man ein bestimmtes Gesicht mit einem Namen verbindet und dann Schwierigkeiten hat, wenn ein ähnlicher kommt. Sicher fängt Adolana sich "relativ" schnell, aber wenn Du sie besser kennenlernst, wirst Du feststellen, dass sie ein ganz pragmatischer Typ Mensch ist. Sie verweilt nicht lange im Selbstmitleitd sondern versucht sich mit der Situation zu arrangieren und das beste daraus zu machen. Bezüglich des Schreibens sind ja bereits einige Kommentare geschrieben. Dieser Teil wird später erwähnt. Aber ich gebe Dir Recht, dass es durchaus nicht üblich war, dass adlige Damen lesen konnten. Sticken war schon wichtiger Aber auch hier kommt die Besonderheit bei Adolanas Erziehung zum Vorschein. Ihre Eltern waren verstorben und ihre Tante Eila hat sich ihrer mit einer ganz besonderen Art angenommen. Und auf dem Hof des Winzenburgers war sie nicht unbekannt, denn es wird erwähnt, dass sie vorher bereits mit ihrem Onkel dort war. Außerdem trägt sie ihre "Alltagskleidung", also nicht besonders edles, mit ihrem alten Umhang darüber. Johannes will nicht mit und die Pferde bleiben beim Burschen, der sich normalerweise auch nicht um den Grund der Besucher kümmert. Und was die Portraitzeichnungen angeht, so gab es diese zu der Zeit noch nicht - völlig richtig. Ich habe es im Anhang vermerkt, dass ich mir hier die Freiheit erlaubt habe, alles etwas vorzuziehen, denn es war mir im Zusammenhang sehr wichtig und musste einfach sein Ich freue mich aber, dass Du Dich trotz der Stolpersteine auf die Geschichte einlassen kannst! Herzlichst Marion |
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| MarionHenneberg | AW: Leserunde Teil 1 "Das Amulett der Wölfin" | 26.05.2011, 19:51 Uhr |
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@Catabejas, @Blume und @tassie, danke für's Erklären - ich war heute den ganzen Tag arbeiten und komme deshalb erst jetzt zum Beantworten Außerdem liegst Du mit Deiner Vermutung richtig, @Catabejas, dass auch manche Frauen im Hochmittelalter lesen konnten. Vorwiegend waren das aber die adligen Damen, die im Stift lebten bzw. Aufgaben im Kloster innehatten. Geschrieben wurde in latein - die Sprache der Kirche und in der Regel wurde Pergament (Tierhaut) benutzt. Davon konnte die Schrift wieder abgekratzt werden. Selbst viele der adligen Männer konnten nicht oder nur sehr schlecht lesen. Als kleine Randbemerkung: Heinrich der Stolze legte asuch sehr viel Wert auf die künstlerische Erziehung seines Sohnes, des kleinen Heinrichs... Herzlichst Marion |
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